Blog Archives

Sommerferien!

StrandfotoHeute beginnen in NRW die Schulferien – wir wünschen allen SchülerInnen und LehrerInnen eine erholsame Zeit!
Auch das Landessekretariat gönnt sich eine Ruhepause, daher wird die Geschäftsstelle während der Ferien lediglich donnerstags besetzt sein.
Unser E-Mail-Postfach ist natürlich immer geöffnet.

Pressemitteilung: Klimastreik: Schüler*innen kämpfen, damit es Schule in einigen Jahren noch gibt

Klimastreik: Schüler*innen kämpfen, damit es Schule in einigen Jahren noch gibt
Düsseldorf, 19. September 2019

Am 20.09. findet der dritte weltweite Fridays for Future (FfF) Streik statt – auch in den meisten Städten in NRW! Die Landesschüler*innenvertretung NRW (LSV NRW) unterstützt den Klimastreik und den Aufruf unter dem Motto #AlleFürsKlima.
Unter diesem Motto gehen diesen Freitag Schüler*innen, Eltern, Großeltern, Wissenschaftler*innen, Student*innen, Lehrer*innen und viele mehr auf die Straße, um für die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens, den sofortigen Kohleausstieg und gegen die Zerstörung unseres Planeten zu kämpfen.

“Die LSV NRW unterstützt die FfF-Streiks, da uns unsere Lebensgrundlage entrissen wird.”, merkt Timon Nikolaou aus dem Landesvorstand an. “Daher schwänzen Schüler*innen auch nicht die Schule, sie kämpfen dafür, dass es die Schule in einigen Jahren noch gibt!” ergänzt er. Weiterlesen

Pressemitteilung: Landesschüler*innenvertretung ruft zur Beteiligung an Großdemo gegen die Klimakatastrophe auf

Im Kampf gegen den Klimawandel ruft die FridaysForFuture-Bewegung in Aachen am kommenden Freitag (21.06.2019) zur Großdemo auf – die Landesschüler*innenvertretung (LSV) NRW unterstützt die Kundgebung uneingeschränkt und ruft alle Schülerinnen und Schüler des Landes auf, am Protest teilzunehmen.

Unter dem Motto „Climate Justice without borders – United For a Future“ gehen Schüler*innen, Studierende, Eltern, Wissenschaftler*innen, Lehrer*innen, Künstler*innen und viele andere aus insgesamt 16 Ländern in der Kaiserstadt auf die Straße, um für eine gerechte und verantwortungsbewusste Klimapolitik zu demonstrieren. Gemeinsam wollen die Schüler*innen mit großen Teilen der Zivilgesellschaft aufzeigen, dass uns viele politischen Entscheidungen in die Klimakatastrophe führen. Damit zeigen die jungen Menschen besonders deutlich den Politiker*innen, dass die bisherige Klimapolitik nicht ihren Vorstellungen entspricht.

Viele Politiker*innen und einige Lehrer*innen kritisieren, dass die Bewegung nur ein Vorwand sei für das Schuleschwänzen. An diesem Freitag zeigen die Schüler*innen wieder einmal, dass es der Bewegung nicht um das Schwänzen geht, denn an den meisten Schulen in NRW ist der Freitag ein beweglicher Ferientag, weshalb die Schüler*innen ohnehin keinen Unterricht verpassen können und trotzdem auf die Straße gehen. Weiterlesen

Pressemitteilung: Bring Your own Device – Modern um jeden Preis

Im Koalitionsvertrag zwischen FDP und CDU ist festgeschrieben, dass es unter anderem ein Ziel ist, die „notwendigen Strukturen für die Nutzung von mobilen digitalen Endgeräten im Unterricht“ zu schaffen. Weiter heißt es: „Wir beschleunigen zudem die Nutzung von Tablets und eBooks und werden sicherstellen, dass Endgeräte im notwendigen Umfang zur Verfügung stehen.“ Gleichzeitig fordern beide Koalitionspartner die Förderung des Konzeptes „Bring your own device“ (Bring dein eigenes Gerät mit). Die Landesregierung wälzt damit nicht nur die Verantwortung für die Umsetzung des eigenen Koalitionsvertrags auf die Bürger*innen unseres Landes ab, sie sorgt im gleichen Augenblick auch für neuen sozialen Sprengstoff im ohnehin schon konfliktgeplagten Klassenzimmer. Weiterlesen

Pressemitteilung: Es tropft zwar durch die Decke, aber der Beamer funktioniert

Die Landesregierung in NRW hat es sich zum Ziel gesetzt, die Schulen unseres Landes zu digitalisieren, was das Zeug hält. Nicht zuletzt deswegen dürfte sich die Ministerin für Schule und Bildung Yvonne Gebauer von der selbsternannten „Digitalisierungspartei“ FDP über das Zustandekommen des „Digitalpakt Schule“ gefreut haben. Es winken hunderte Millionen Euro für das Vorantreiben der Digitalisierung an den Schulen unseres Landes. Dadurch hat das Schulministerium einmal mehr die Chance von seinem Kurs: „Digitalisierung first, bedenken second“ abzurücken.

„Wir Schüler*innen NRWs wissen wohl deutlich besser als jede*r Ministerialbeamte*r, was unseren Schulen fehlt. Wir erleben Schule jeden Tag und wir Schüler*innen sind nicht zuletzt die Gruppe, die in der Institution Schule im Vordergrund stehen sollte. An meiner Schule haben wir eines Tages 30 iPads“ erhalten, berichtet Philipp Schultes aus dem Vorstand der Landesschüler*innenvertretung NRW (LSV NRW). „Nur konnte keine*r unserer Lehrer*innen damit umgehen. Und auf Vorhänge in unserem Klassenraum auf der Sonnenseite der Schule durften wir über ein Jahr warten“. Weiterlesen

Stellungnahme zur Ankündigung des Finanzamtes Oberhausen Süd, der VVN/BdA die Gemeinnützigkeit rückwirkend zu entziehen

Mit Verärgerung hat die Landesschüler*innenvertretung NRW (LSV NRW) erfahren, dass das Finanzamt Oberhausen-Süd beabsichtigt, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten rückwirkend die Gemeinnützigkeit zu entziehen.

Die LSV NRW kritisiert generell den Versuch, Nichtregierungsorganisationen wie ATTAC, der Deutschen Umwelthilfe und nun auch der VVN/BdA die Gemeinnützigkeit zu entziehen.

Dies gilt besonders auch für die VVN/BdA. Wir sehen dieses Vorgehen als den Versuch, die gesellschaftliche Meinungsbildung einzuschränken, denn unserer Ansicht nach bedeutet Beteiligung an der Demokratie nicht nur, zu Wahlen zu gehen, sondern auch, sich und andere im Rahmen von NROs zu politisieren.

Zusammen mit der VVN/BdA in NRW haben wir in den letzten Jahr immer wieder Workshops durchgeführt, die bei Schüler*innen eine intensive Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands, aber auch mit der Gegenwart rassistischer und faschistischer Vorstellungen und Ideologien angeregt haben. Und auch anlässlich von Gedenktagen – z.B. dem Gedenktag für die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27.1. – fand eine gelungene Zusammenarbeit statt.

Wir bedauern zutiefst, dass die letzten noch lebenden Zeitzeug*innen, die sich auch in der VVN/BdA engagieren, oft körperlich nicht mehr in der Lage sind, an Zeitzeug*innengesprächen teilzunehmen, wie dies in den vergangenen Jahrzehnten möglich war. Kein Geschichtsunterricht mag junge Menschen so zu bewegen, wie diese Gespräche. Deshalb begrüßen wir es, dass sich zunehmend junge Menschen – auch in der VVN/BdA – organisieren, um die Erinnerung wach zu halten. Weiterlesen

Stellungnahme der LSV NRW zur Demokratiekompetenz-Anhörung im Landtag NRW

1. Demokratische Schule als Notwendigkeit

Eine demokratische Gesellschaft ist unvorstellbar ohne eine demokratische Schule. Die Schule bildet den Lebensmittelpunkt von jungen Menschen, hier sollen Kinder und Jugendliche die Regeln von sozialem Miteinander und ein menschenrechtliches Verständnis von Demokratie und Gesellschaft kennenlernen. Die Erziehung zur Mündigkeit kann keine Privatangelegenheit sein, wenn sie gelingen soll, sie kann in der Hauptsache nicht von Familie, Vereinen oder Einrichtungen der Jugendhilfe übernommen werden, sie muss in der Schule gemeinsam mit anderen Schüler*innen bei fachlicher Begleitung durch Lehrer*innen und andere Expert*innen stattfinden. Die Schulgemeinschaft prägt das Verständnis des Menschen von seiner Rolle im sozialen Leben, deshalb ist es wichtig, dass in der Schule alle Kinder und Jugendliche gemeinsam lernen, gleichgültig woher und aus welchen sozialen Verhältnissen sie kommen. Schüler*innen dürfen nie aufgrund ihrer Herkunft diskriminiert werden. Eine demokratische Schule lehrt nicht nur Demokratie, sie muss auch Demokratie leben: So muss sie gewähren, dass tatsächlich alle Schüler*innen gleichen Zugang zu Bildung haben. Sie muss ihre Schüler*innen auf allen Ebenen mitbestimmen lassen, ihren Entscheidungen die notwendige Anerkennung geben und demokratische Beschlüsse der Schüler*innen in die Tat umsetzen.
Weiterlesen

DGB-Jugend Seminar: Schüler*innenvertretungen fit machen

Schüler*innenvertretungen fit machen

Mitbestimmung endet nicht vor der Klassentür! Was aber müssen wir jungen SVler_innen mitgeben, damit sie erfolgreich für ihre Interessen eintreten können? Wie funktioniert die SV-Arbeit? Und wie können wir unsere Arbeit mit SVen weiterentwickeln? Gemeinsam erschließen wir uns alle Grundlagen der SV-Arbeit und reflektieren die bisherigen Konzepte, Methoden und Ansätze. Das ist die Quali für alle, die gerne für die DGB-Jugend NRW SV-Seminare teamen und sie verbessern wollen – oder sie teamen wollen, ohne eigene SV-Erfahrungen gesammelt zu haben.

Worum geht’s genau?

  • Rechtliche Grundlagen der SV-Arbeit
  • Projekt- und Kampagnenmanagement
  • Konzepte und Methoden für SV-Seminare reflektieren
  • Was bringt mir das?

  • SV-Seminare verbessern: Mehr Themen, neue Konzepte
  • SV-Grundlagen kennenlernen und selber SV-Seminare teamen können
  • erfolgreichere Seminare und zufriedene Teilnehmende
  • 29.-31.03.2019
    DGB-Jugendbildungszentrum Hattingen

    Zur Anmeldung auf der Seminarseite der DGB-Jugend

    SV-Vernetzungsseminar

    Ihr wollt als SV coole bildungspolitische Projekte an den Start bringen? Ihr wollt deutlich hörbar und mit Power auftreten?

    Hier kommen unterschiedliche SVen zusammen um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und vielleicht sogar gemeinsame Projekte zu planen. Vernetzung und good practice-Beispiele stehen im Vordergrund!

    Worum geht’s genau?

  • Vernetzung mit anderen SVen
  • Austausch über aktuelle Projekte
  • Methoden zur Themenfindung
  • Was bringt mir das?

  • Handwerkszeug für die SV-Arbeit
  • Wissen über aktuelle bildungspolitische Themen
  • Neue Projektideen und Tipps zur Umsetzung
  • 31.05.2019 bis 02.06.2019
    FR 18 bis SO 13 Uhr
    DGB-Jugendbildungsstätte Hattingen
    Zur Online-Anmeldung

    Resolution: There is no Plan(et) B – Es gibt keinen Plan(et) B

    Megafon

    Die Klimazerstörung und ihre verheerenden Folgen bedrohen das Leben auf der Erde. Auch in Europa werden sich die Klimakatastrophen häufen. Deshalb muss jetzt gehandelt werden, denn es gibt nur eine Erde und diese darf nicht zerstört werden. Doch die Politik handelt nicht, sie ist zu abhängig von den großen Unternehmen geworden, die den größten Beitrag zur Klimazerstörung liefern. Wenn die Politik auf ihre großen Worte keine Taten folgen lässt, dann müssen wir Schüler*innen aufstehen.

    Doch die Zeit wird knapp. Es ergibt keinen Sinn, jetzt noch Kompromisswege mit der Industrie zu fahren, wenn wir das Klima retten wollen, dann muss sofort die grundsätzliche Umweltpolitik geändert werden. RWE alleine hat bisher ungefähr ein Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen ausgestoßen. Nach Studien sind die 20 größten Energieproduzenten der Welt seit der Industrialisierung an der Hälfte des Temperaturanstiegs und an 30 % des Meeresspiegelanstiegs schuld1. Andere Studien haben sogar errechnet, dass die größten 90 Konzerne für 2/3 der Treibhausgasemissionen verantwortlich sind.2

    Um wirklich was zu verändern, hilft der Appell an die Individualverantwortungen nicht, es muss sich die Politik ändern und die Wirtschaft in ihrer ausbeuterischen Manier stoppen. Dies bedeutet nicht, dass Individualverzicht falsch sei, aber es wird nicht die Lösung sein, es muss sich etwas auf allgemeiner politischer Ebene ändern. Weiterlesen

    Pressemitteilung: Landesschüler*innenvertretung NRW fordert Ministerpräsidenten Laschet auf: „Demonstrieren Sie mit für unsere Zukunft!”

    Am morgigen Freitag, nach der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse, werden in ganz Nordrhein-Westfalen erneut Schüler*innen für eine bessere Klimapolitik und gegen den Klimawandel auf die Straße gehen. Auch in Düsseldorf demonstrieren Hunderte Schüler*innen, Studierende und Azubis.

    Für Ministerpräsidenten Armin Laschet wäre das die perfekte Gelegenheit, sich vom Ernst der jungen Demonstrierenden zu überzeugen. Noch am Dienstag kritisierte er in einem Interview mit dem Westdeutschen Rundfunk die Klimastreiks während der Unterrichtszeit als unglaubwürdig. Die Demonstration, die am Freitag nach Schulschluss um 12:30 Uhr am Düsseldorfer Rathaus beginnen, belege laut Landesschüler*innenvertretung (LSV) seinen Irrtum: „Den Schüler*innen noch immer zu unterstellen, sie würden nur streiken, um Schule zu schwänzen; das zeigt, dass unser Ministerpräsident uns nicht zutraut, uns ernsthaft für unsere Zukunft einzusetzen. Herr Laschet sollte sich lieber darüber freuen, dass Schüler unsere Gesellschaft aktiv gestalten und unsere Erde retten wollen“, sagt Philipp Schultes aus dem Vorstand der LSV NRW. Weiterlesen

    Pressemitteilung: Talentschulen in NRW: Top oder Flop?

    Schulen in Nordrhein-Westfalen sind chronisch unterfinanziert und ungerecht. Große Investitionen im ganzen Land wie auch grundlegende Veränderungen im Schulsystem und in der Gesellschaft sind notwendig, damit Schüler*innen in NRW wirklich erfahren können, was ihnen bei jeder Wahl von jeder Partei versprochen wird: beste Bildung, „Aufstiegschancen für alle“.¹ Die Realität sieht aber noch ganz anders aus. Für die Landesregierung scheint die Lösung der desolaten Lage der Schulen in NRW in der Schaffung und Förderung sogenannter „Talentschulen“ zu liegen. Damit sollen insgesamt 60 der rund 5.700 Schulen im Land nach Bewerbung und Jury-Entscheid als zeitlich begrenzter „Modellversuch“ besonders finanziell und personell gefördert werden. Diese 60 Schulen sollen dann darstellen, wie gute Bildung aussieht. Für die Landesschüler*innenvertretung ist das ein mangelhaftes Vorhaben: „Nur sechzig Schulen zu stärken, das ist ungenügend. Es ist noch dazu absurd, dass die Mehrheit der Schulen, die eine Förderung wirklich nötig haben, nichts aus dem Topf abbekommt. Das spaltet auch innerhalb von Schulbezirken! Die Förderung muss flächendeckend erfolgen.“, sagt Landesvorstandsmitglied Timon Nikolaou. Weiterlesen

    Ihr macht Schule – Das SV-Seminar

    SV-TippsDas altbewährte Seminar gemeinsam veranstaltet von LSV NRW und der DGB-Jugend NRW:
    Wie sagt der SV-Erlass so schön? Eure Aufgabe soll sein, „Schülerinnen und Schüler zu selbstständigem kritischen Urteil, zu eigenverantwortlichem Handeln und zur Wahrnehmung von Rechten und Pflichten im politischen und gesellschaftlichen Leben zu befähigen.“ Und wie bitte soll das gehen? Darum geht es in diesem Seminar. Aufbau und Strukturen der SV, Mitwirkungsrechte, Probleme bei Rechtsfragen, Projektplanung oder die große Finanzierungsfrage – das Handwerkszeug der SV-Arbeit bekommst du auf diesem Seminar. Aber auch aktuelle Themen in der Bildungspolitik kommen nicht zu kurz. Daneben kannst du dich natürlich mit SVlerInnen aus ganz NRW austauschen: Was läuft an anderen Schulen gut, wo gibt’s Schwierigkeiten?

    15.-17.02.2019
    DGB-Jugendbildungszentrum Hattingen

    Zur Anmeldung auf der Seminarseite der DGB-Jugend

    PM: „Erst hört ihr uns nicht zu, dann sperrt ihr uns ein“: NRW-Schüler*innen fordern Freilassung demonstrierender Schüler*innen in Frankreich | « D’abord vous nous écoutez pas, puis vous nous arrêtez » : Les lycéen.ne.s de NRW demandent la libération des manifestant.e.s lycéen.ne.s français.e.s !

    „Erst hört ihr uns nicht zu, dann sperrt ihr uns ein“: NRW-Schüler*innen fordern Freilassung demonstrierender Schüler*innen in Frankreich

    Seit Wochenbeginn demonstrieren in Frankreich landesweit tausende Schüler*innen gegen Kürzungen beim Lehrpersonal und Planungen der Regierung, die Aufnahmeprüfungen an Hochschulen exklusiver und damit sozial ungleicher zu gestalten. Am Donnerstag, dem 06. Dezember 2018, sind mehr als 700 demonstrierende Schüler*innen vorübergehend festgenommen worden. Die Landesschüler*innenvertretung NRW als Sprachrohr der über 2,5 Millionen Schüler*innen des Landes Nordrhein-Westfalen bekundet Solidarität mit den demonstrierenden Schüler*innen Frankreichs und fordert die sofortige Freilassung der verhafteten Demonstrant*innen.

    „Wir Schüler*innen sollten nicht eingesperrt, sondern endlich angehört werden“, empört sich Nikolaj Grünwald, Mitglied im Landesvorstand der LSV NRW. „Mich macht das wütend: Dieselben Erwachsenen, die sich über jugendliche Politikverdrossenheit aufregen, sperren uns ein. Sie machen uns klein, sobald wir laut werden und Politik machen wollen. Sie haben doch Demokratie gar nicht verstanden. Demokratie bedeutet nicht, dass wir werden müssen wie ihr, dass wir nur so Politik machen dürfen, wie ihr es uns vorschreibt.“ Die LSV NRW fordert neben der sofortigen Freilassung aller festgenommenen Schüler*innen, auch in Zukunft die Festnahme von demonstrierenden Schüler*innen zu unterlassen. Stattdessen solle die Regierung Frankreichs auf die Forderungen der Schüler*innen eingehen. „Offenes Ohr statt Gummiknüppel!“, fordert Grünwald. Weiterlesen

    Pressemitteilung: NRW-Schüler fordern Abschaffung des Kooperationsverbots im Bildungsbereich

    NRW-Schüler fordern Abschaffung des Kooperationsverbots im Bildungsbereich

    Anlässlich der Blockade des Digitalpakts durch den Bundesrat und Ministerpräsident Laschet fordert die Landesschüler*innenvertretung (kurz: LSV) NRW, dass Bildung endlich als Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern im Grundgesetz verankert wird. Statt die Situation in NRWs Schulen mit Hilfe von Bundesmitteln endlich zu verbessern, führt die Landesregierung einen Streit über Zuständigkeiten. Ihr Versprechen, NRW zum “Bildungsland Nummer eins” zu machen, bleibt die schwarz-gelbe Landesregierung deswegen weiterhin schuldig und versucht stattdessen, Mittel vorrangig in 60 sogenannte Talentschulen zu investieren.

    “Während der Bund seit Jahren außergewöhnlich hohe Einnahmen verzeichnen kann, sitzen in NRW 2,6 Millionen Schüler*innen in maroden Schulen, in denen es an Geld für Lehrkräfte und Sozialarbeiter*innen fehlt. Deswegen muss es dem Bund so schnell wie möglich gestattet werden, in Situationen, wie wir sie beispielsweise gerade in NRW erleben, einzugreifen und mit anzupacken, fordert Philipp Schultes aus dem Landesvorstand der LSV. Weiterlesen

    Pressemitteilung: Bündnis fordert Vorrang für inklusive Bildung

    Harte Kritik an der „Neuausrichtung“ der Inklusion

    30.11.2018 Auf seiner ersten Mitgliederversammlung in Essen hat das BÜNDNIS FÜR INKLUSIVE BILDUNG IN NORDRHEIN-WESTFALEN gestern Abend eine Erklärung verabschiedet, die harte Kritik an der „Neuausrichtung“ der Inklusion übt. Die Politik von Schulministerin Yvonne Gebauer sei „nicht geeignet, den Aufbau der inklusiven Bildung in Nordrhein-Westfalen zu verbessern und zu fördern“.

    Die versprochenen personellen Verbesserungen für Schulen des Gemeinsamen Lernens, so das Bündnis, stehen nur auf dem Papier. Es fehle schon an der rechtlichen Verankerung.
    Gerade angesichts der sogenannten Bündelung der Inklusion in den weiterführenden Schulen fehle ein Inklusionsplan, wie die Entwicklung der inklusiven Bildung weiter gehen soll.
    Das Bündnis fordert, der inklusiven Bildung endlich Vorrang zu geben.

    Das BÜNDNIS FÜR INKLUSIVE BILDUNG IN NORDRHEIN-WESTFALEN hat sich im Juni 2018 zusammengeschlossen. Ihm gehören inzwischn 40 Organisationen an. Dazu gehören neben zahlreichen Elternvereinen auch die Landesschüler*innenvertretung und die Bildungsgewerkschaft GEW. Mitglied sind unter anderen ebenfalls der Landesbehindertenrat, die LAG Selbsthilfe, der Grundschulverband NRW sowie die Sozialverbände SoVD und VdK.
    Weiterlesen

    Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

    Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

    Schließen