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Stellungnahme zum Kooperationsverbot im Bildungsbereich

ResolutionStellungnahme der Landesschüler*innenvertretung NRW
zum Kooperationsverbot im Bildungsbereich zwischen Bund und Ländern

Spätestens seit der Föderalismusreform 2006, bei der die Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern in großem Umfang neu geregelt wurden, begleitet uns das geheimnisvolle Wort “Kooperationsverbot” in fast jeder bildungspolitischen Debatte. Bis heute wird es gerne als allgemeine und über allem stehende Begründung für die Unterfinanzierung der Bildungssysteme der 16 Bundesländer angeführt, verbunden mit der Botschaft, dass es nur an der Ignoranz des Bundes liege, wenn finanzschwache Kommunen und Länder keine Unterstützung für die Sanierung ihrer schulischen Infrastruktur erhalten. Fest steht, dass die Leidtragenden des Hin und Hers im deutschen Föderalismus letzten Endes immer die Schüler*innen sind – und oft auch die Lehrer*innen – ganz gleich, ob sie in Nordrhein-Westfalen, in Berlin oder anderswo zur Schule gehen.
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Dokumente zur 120. LDK

Vom 03.-05. Februar 2017 fand in Dortmund die 120. Landesdelegiertenkonferenz statt.

Neben einer intensiven Beschäftigung mit den verschiedenen Aspekten der Unterfinanzierung des Bildungssystems (inkl. einer öffentlichkeitswirksamen Aktion in der Dortmunder Innenstadt) hat sich die LSV NRW am Wochenende intensiv mit den kommenden NRW-Landtagswahlen auseinandergesetzt. Dazu fand u.a. am Samstag Abend eine Podiumsdiskussion statt, zu der Vertreter*innen aus der Politik geladen waren.

Alles zur LDK im Einzelnen:
Protokoll (pdf, 596kB)
Anhang zum Protokoll (pdf, 1MB)
Beschlossene Anträge (pdf, 268kB)

Durch die Konferenz wurde außerdem das Grundsatzprogramm geändert:
Grundsatzprogramm der LSV NRW(pdf, 620kB)

Pressemitteilung: „Lernen muss man wollen”

Schüler*innen fordern Abschaffung der Schulnoten

Jüngst wurde die Forderung der Vorsitzenden der GEW Marlies Tepe in die Öffentlichkeit getragen, das bisher bestehende Schulnotensystem durch individuelle Beratungen und Beurteilungen in Textform zu ersetzen. Die Landesschüler*innenvertretung NRW (LSV NRW), Interessenvertretung der etwa 2,6 Millionen Schüler*innen des Landes, unterstützt diese Forderung. Sie fordert eine Abschaffung der abstrakten und subjektiven Ziffernoten und setzt auf mehr persönliche Unterstützung bei der Erkennung von Stärken und Schwächen. Weiterlesen

Mitschnitt unserer Podiumsdiskussion

Foto der VeranstaltungIm Rahmen unserer 120. Landesdelegiertenkonferenz fand am 04.02.2017 in Dortmund eine Podiumsdiskussion statt, zu der die LSV NRW Vertreter*innen mehrer Parteien eingeladen hatte, um mit ihnen im Hinblick auf die NRW-Landtagswahlen verschiedene für Schüler*innen relevante Themen zu diskutieren.
Die Veranstaltung wurde auf der
Facebookseite der LSV live übertragen und kann dort auch im Nachhinein noch angesehen werden:
Videomitschnitt der Podiumsdiskussion am 04.02.17

Die teilnehmenden Politiker*innen waren (von links nach rechts im Video):
Max Zombek (Junge Liberale / FDP), Verena Verspohl (Bü’90/Die Grünen), Felix Wöstmann (Piraten-Partei), Özlem Alev Demirel (Die Linke) und Sarah Beckhoff (Junge Union / CDU).
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Seminar: Hilfe, was wähle ich?

Bundestagswahl_05_briefwahlAnlässlich der NRW-Landtagswahlen am 14.05.2017 bietet die DGB-Jugend NRW ein Seminar für alle an, die sich einen Überblick verschaffen wollen, wofür welche Partei eigentlich steht. Dabei werden im Rahmen des Seminars nicht nur die Forderungen der Parteien analysiert, sondern auch eigene Forderungen und Ideen entwickelt, die schließlich ganz konkret mit Politiker*innen auf Augenhöhe diskutiert werden können.

17.03.-19.03.2017
FR 18 bis SO 13 Uhr
DGB-Jugendbildungsstätte Hattingen
15,-€ (Schüler*innen)
Zur Online-Anmeldung

Pressemitteilung: „Unsere Bildung ist mehr wert!”

Jugendbündnis positioniert sich gegen Bildungsunterfinanzierung

„So geht es nicht weiter” – zu diesem Entschluss kam die Interessenvertretung der etwa 2,6 Millionen Schüler in Nordrhein-Westfalen am Anfang des laufenden Schuljahres und rief die Kampagne „Wir sind mehr wert! – Kostenlose Bildung für alle” ins Leben. Nun lud die Landesschüler*innenvertretung NRW (LSV NRW) am 01.02.17 zum zweiten Bündnistreffen nach Düsseldorf ein, um mit interessierten Organisationen über weitere Perspektiven der Kampagne zu diskutieren. Ein Ziel war für die Anwesenden schnell klar: Eine Möglichkeit zu finden, viele Unterschriften für ihr Anliegen zu sammeln. Weiterlesen

Keine Toleranz der LGBTIQ*-Feindlichkeit!

Stellungnahme der LSV NRW zu den Äußerungen Sarah Beckhoffs (CDU)

Mit Entsetzen musste die Landesschüler*innenvertretung NRW am 4.2.2017 mehrere unhaltbare Äußerungen von Frau Sarah Beckhoff, Vorsitzende der Jungen Union Dortmund und CDU-Listenkandidatin für die NRW-Landtagswahlen, vernehmen. In diesen sprach sie diskriminierend und abwertend über Intersexuelle.
Die LSV NRW veranstaltete am vergangenen Samstag, den 4. Februar 2017, eine Podiumsdiskussion im Rahmen ihrer 120. Landesdelegiertenkonferenz. Hierzu waren Vertreter*innen der CDU, FDP, B’90/GRÜNE, Piraten und LINKE in der Jugendherberge Dortmund zusammengekommen. Dabei hatten die anwesenden Schüler*innen gegen Ende der Diskussion die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen. An alle Vertreter*innen wurde so auch die Frage gestellt, wie ihre Parteien sich zur geschlechtsneutralen Sprache und zur Frauen- bzw. LGBTIQ*-Quote positionieren.
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Seminar: Keine Alternative!

AntifaschismusDie Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) feiert Erfolge. Mit rassistischen Parolen hat sie es in viele Landesparlamente geschafft. Bald auch in NRW?
Es wird Zeit, dass wir uns vor den kommenden Wahlen mit der AfD auseinandersetzen. In einem Seminar der DGB-Jugend unter dem Titel „Keine Alternative!“ soll genauer hingeschaut werden: Wofür steht diese Partei? Wie sieht das Menschenbild der AfD aus? Was für Strömungen gibt es in der AfD, was für Verknüpfungen zu anderen rechten Kreisen? Wie kann man mit AfD-Sympathisant*innen im Umfeld umgehen?

03.03.-05.03.2017
FR 18 bis SO 13 Uhr
DGB-Jugendbildungsstätte Hattingen
15,-€ (Schüler*innen)
Zur Online-Anmeldung

Offener Brief der LSV NRW an Sylvia Löhrmann

Nach unserem letzten Gespräch mit NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann haben wir sie gebeten, uns in einer offiziellen Stellungnahme auf unsere
Kampagne und die damit verbundenen Forderungen zu antworten.
Mittlerweile liegt uns nicht nur diese Stellungnahme des MSW zur Kampagne (pdf, 87kB) vor, wir haben außerdem bereits in einem offenen Brief eine Antwort darauf verfasst, die wir hiermit veröffentlichen:

Sehr geehrte Frau Ministerin Löhrmann, sehr geehrter Herr Dr. Holzem,
die Landesschüler*innenvertretung NRW möchte sich bei Ihnen für die informative Stellungnahme zum momentanen Landeshaushalt bedanken, in welchem Sie insbesondere auf gestiegene Ausgaben im Bildungsbereich eingehen. Die LSV NRW hat das Schreiben zur Kenntnis genommen, war schlussendlich jedoch stark irritiert von dem Inhalt Ihrer Rückmeldung. Sie gehen in Ihren Ausführungen kaum auf die Kampagne “Wir sind mehr wert! – Kostenlose Bildung für Alle” ein, sondern nennen überwiegend Zahlen zu den finanziellen Bemühungen der Landesregierung.
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LSV NRW unterstützt Forderungen nach Inklusion

Symbolbild InklusionDer zuletzt veröffentlichte offene Brief der Elternvereine für inklusive Bildung in NRW an Armin Laschet und Christian Lindner veranlasst die Landesschüler*innenvertretung NRW zu folgender Stellungnahme:

Die LSV NRW unterstützt die Anliegen der Elternvereine für inklusive Bildung und befürwortet die Inklusion an NRWs Schulen ausdrücklich. Dabei ist es auch der Interessenvertretung der Schüler*innen ein besonderes Anliegen, dass Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf nicht als den Schulalltag störend bezeichnet werden. Eine solidarische Gesellschaft, in der Akzeptanz, Toleranz und gegenseitiger Respekt herrscht, wird so aktiv verhindert. Das verurteilt die LSV NRW und schließt sich daher den Elternvereinen in ihren Forderungen an.
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LSV NRW solidarisiert sich mit streikenden Lehrer*innen

Megafon Die Interessenvertretung der ca. 2,5 Mio Schüler*innen NRWs erklärt sich solidarisch mit den streikenden Lehrer*innen und pädagogischen und sozialen Fachkräften. Schon seit Jahrzehnten verdienen in NRW und bundesweit Lehrer*innen, die im öffentlichen Dienst angestellt sind, deutlich weniger Geld als ihre Kolleg*innen mit Beamtenstatus und dies für die absolut gleichen Aufgaben. Allein in NRW betrifft dies ca. 40.000 Lehrer*innen. Die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sowie der Deutsche Beamtenbund (DBB) rufen nach der gescheiterten Verhandlungsrunde mit Arbeitgeber*innen auf Bundesebene in NRW auch am 9. Februar wieder zu Warnstreiks in ganz NRW auf. Schon am 01. Februar streikten in NRW weit mehr als 2.000 Beschäftigte für insgesamt 6 Prozent mehr Gehalt.
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Newsletter des Landesvorstandes 01/17

© Julian Beger | jugendfotos.de
Herzlich willkommen zum ersten Newsletter des Jahres 2017! Viel ist passiert seit unserem letzten Update für Euch, hier und heute bekommt Ihr alles aus November und Dezember:

  1. 119. Landesdelegiertenkonferenz
  2. Essener Dialog: „Gender in Jugendkulturen. Jugendkulturelle Szenen und Inszenierungen“
  3. Bildungsprotest-Konferenz des Bündnisses „Lernfabriken…meutern!“
  4. 3. Demokratietag NRW
  5. Miteinander NRW
  6. Gespräch mit Frau Ministerin Löhrmann
  7. Bundesschülerkonferenz (BSK)
  8. NRW-Bündnis Eine Schule für alle
  9. Steuerungsgruppensitzung des Grundschulprogramms Kinderrechte – buddy e.V.
  10. Kampagne & Bündnispartner*innentreffen
  11. Aktionen der BSVen zur Kampagne

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Stellungnahme: Schulsozialarbeit wichtiger Bestandteil des Schullebens

ResolutionViele Schüler*innen kennen es – Ärger mit den Eltern, Probleme in der Klasse, Überforderung im Unterricht oder Prüfungsangst überschatten alles Positive. Die Schule entwickelt sich für viele Kinder und Jugendliche immer weiter zu einem Lebensraum, der natürlicherweise auch Probleme mit sich bringt. Die Normalität dessen ist allgemein bekannt, trotzdem ist die Schulzeit ein besonders elementarer Teil des Erwachsenwerdens. Und dieser Prozess erfordert individuelle Förderung und Unterstützung für jede*n einzelne*n Schüler*in.
Wie können wir also erreichen, dass den Schüler*innen neben fachlichem Wissen aus dem Unterricht auch eine Anlaufstelle bei Problemen geboten wird?
Die Landesschüler*innenvertretung NRW fordert- auch im Zuge der Kampagne „WIR sind mehr wert – Kostenlose Bildung für alle!“ einen weitreichenden Ausbau der Stellen für Schulsozialarbeiter*innen an NRWs Schulen. Die Sozialarbeit ist ein elementarer und tragender Grundpfeiler für das schulische Zusammenleben. Ansprechpartner*innen für Schüler*innen dürfen nicht nur aus dem jeweiligen Lehrer*innenkollegium stammen. Das ist besonders dadurch begründet, dass Lehrer*innen in den wenigsten Fällen die richtige Ausbildung vorweisen können und infolgedessen in vielen Situationen nicht in dem Maße als Vertrauenspersonen geeignet sind, wie Sozialpädagog*innen das wären. Viele Gründe sprechen also für eine Erweiterung des sozialpädagogischen Angebots:
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Seminar: How to learn

ldk-119-06Hast Du Probleme, Dein Lernen zu strukturieren? Klausuren, Referate, Hausarbeiten… es wird immer stressiger? Du weißt nicht, wie Du das alles noch schaffen sollst?
Dann bietet die DGB-Jugend NRW vom 25.-26.02. vielleicht genau das richtige Seminar für Dich an:
„How to learn“ – Wir zeigen Dir, wie Du effektiver lernen kannst, den Prozess optimierst und strukturierst. So wird Lernen zum Kinderspiel.
Inhalte: Optimierung Deines Lernprozesses, richtig zu lernen, Erfahrungen über Deine Lernstärken, zeitliche Optimierung von Lernphasen und verschiedene Lernmethoden.

24.02.-26.02.2017
FR 18 bis SO 13 Uhr
DGB-Jugendbildungsstätte Hattingen
15,-€ (Schüler*innen)
Zur Online-Anmeldung

Schüler legen Konzept im Streit um den Ganztag vor

DÜSSELDORF. Die Elterninitiative “G9 Jetzt!” fordert die Politik in einem Volksbegehren dazu auf, das Abitur nach acht Jahren Gymnasialzeit (G8) aufzugeben und zur neunjährigen Schulzeit (G9) zurückzukehren. Auch das gebundene Ganztagssystem soll nach dem Willen der Initiative abgeschafft werden. Die Landesschüler*innenvertretung NRW macht derweil auf den seit einiger Zeit bestehenden eigenen Lösungsvorschlag aufmerksam: Die “Inklusive Ganztagsgesamtschule” (IGGS) soll den Schülern mehr individuelle Lernmöglichkeiten geben und die Schule auch als Lebensraum sinnvoll gestalten.
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