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Pressemitteilung: Bring Your own Device – Modern um jeden Preis

Im Koalitionsvertrag zwischen FDP und CDU ist festgeschrieben, dass es unter anderem ein Ziel ist, die „notwendigen Strukturen für die Nutzung von mobilen digitalen Endgeräten im Unterricht“ zu schaffen. Weiter heißt es: „Wir beschleunigen zudem die Nutzung von Tablets und eBooks und werden sicherstellen, dass Endgeräte im notwendigen Umfang zur Verfügung stehen.“ Gleichzeitig fordern beide Koalitionspartner die Förderung des Konzeptes „Bring your own device“ (Bring dein eigenes Gerät mit). Die Landesregierung wälzt damit nicht nur die Verantwortung für die Umsetzung des eigenen Koalitionsvertrags auf die Bürger*innen unseres Landes ab, sie sorgt im gleichen Augenblick auch für neuen sozialen Sprengstoff im ohnehin schon konfliktgeplagten Klassenzimmer. Weiterlesen

Pressemitteilung: „Neuausrichtung“ der Inklusion: Verbesserungen bleiben aus

Bündnis für inklusive Bildung in NRW

Pressemitteilung
Landespressekonferenz 3. Mai 2019

„Neuausrichtung“ der Inklusion: Verbesserungen bleiben aus

Bündnis für inklusive Bildung wirft Schulministerin Gebauer Täuschung der Öffentlichkeit vor

Düsseldorf, 3.5.2019 Das Bündnis für inklusive Bildung in Nordrhein-Westfalen wirft Schulministerin Yvonne Gebauer Versagen bei der Inklusion vor. Angekündigte Qualitätsverbesserungen bei der „Neuausrichtung“ der Inklusion in den Schulen entpuppten sich inzwischen als völlig substanzlos.

Vier Monate vor Beginn des neuen Schuljahres zeichne sich ab, dass keiner der angekündigten sogenannten „Qualitätsstandards“ erfüllt werde. „Die Ministerin schafft es nicht, die versprochenen Qualitätsverbesserungen im Rahmen ihrer „Neuausrichtung“ in die Tat umzusetzen“, kritisiert die Vorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW, Dorothea Schäfer, „das Einzige, was die „Neuausrichtung“ der Inklusion bisher bewirkt, ist große Verunsicherung und eine Reduzierung der inklusiven Schulen.“
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Pressemitteilung: Es tropft zwar durch die Decke, aber der Beamer funktioniert

Die Landesregierung in NRW hat es sich zum Ziel gesetzt, die Schulen unseres Landes zu digitalisieren, was das Zeug hält. Nicht zuletzt deswegen dürfte sich die Ministerin für Schule und Bildung Yvonne Gebauer von der selbsternannten „Digitalisierungspartei“ FDP über das Zustandekommen des „Digitalpakt Schule“ gefreut haben. Es winken hunderte Millionen Euro für das Vorantreiben der Digitalisierung an den Schulen unseres Landes. Dadurch hat das Schulministerium einmal mehr die Chance von seinem Kurs: „Digitalisierung first, bedenken second“ abzurücken.

„Wir Schüler*innen NRWs wissen wohl deutlich besser als jede*r Ministerialbeamte*r, was unseren Schulen fehlt. Wir erleben Schule jeden Tag und wir Schüler*innen sind nicht zuletzt die Gruppe, die in der Institution Schule im Vordergrund stehen sollte. An meiner Schule haben wir eines Tages 30 iPads“ erhalten, berichtet Philipp Schultes aus dem Vorstand der Landesschüler*innenvertretung NRW (LSV NRW). „Nur konnte keine*r unserer Lehrer*innen damit umgehen. Und auf Vorhänge in unserem Klassenraum auf der Sonnenseite der Schule durften wir über ein Jahr warten“. Weiterlesen

Pressemitteilung: Talentschulen in NRW: Top oder Flop?

Schulen in Nordrhein-Westfalen sind chronisch unterfinanziert und ungerecht. Große Investitionen im ganzen Land wie auch grundlegende Veränderungen im Schulsystem und in der Gesellschaft sind notwendig, damit Schüler*innen in NRW wirklich erfahren können, was ihnen bei jeder Wahl von jeder Partei versprochen wird: beste Bildung, „Aufstiegschancen für alle“.¹ Die Realität sieht aber noch ganz anders aus. Für die Landesregierung scheint die Lösung der desolaten Lage der Schulen in NRW in der Schaffung und Förderung sogenannter „Talentschulen“ zu liegen. Damit sollen insgesamt 60 der rund 5.700 Schulen im Land nach Bewerbung und Jury-Entscheid als zeitlich begrenzter „Modellversuch“ besonders finanziell und personell gefördert werden. Diese 60 Schulen sollen dann darstellen, wie gute Bildung aussieht. Für die Landesschüler*innenvertretung ist das ein mangelhaftes Vorhaben: „Nur sechzig Schulen zu stärken, das ist ungenügend. Es ist noch dazu absurd, dass die Mehrheit der Schulen, die eine Förderung wirklich nötig haben, nichts aus dem Topf abbekommt. Das spaltet auch innerhalb von Schulbezirken! Die Förderung muss flächendeckend erfolgen.“, sagt Landesvorstandsmitglied Timon Nikolaou. Weiterlesen

Pressemitteilung: Landesschüler*innenvertretung NRW warnt MSB vor BYOD-Schnellschüssen

Die LSV NRW beurteilt den Vorstoß Niedersachsens, Schülerinnen und Schüler in Zukunft ihr eigenes mobiles Endgerät (Notebook, Tabletcomputer, Smartphone) im Unterricht als Lernmittel einsetzen zu lassen, als einen katastrophalen Einschnitt in die Lernmittelfreiheit.

Auch die hiesige Landesregierung plant mittelfristig, die Digitalisierung von Schule unter Nutzung der privaten Endgeräte von Schüler*innen fortzuschreiten. Weiterlesen

Pressemitteilung: 47,7 Mrd. EUR Investitionsrückstand an Schulen zeigt, was Deutschland seine Zukunft wert ist

Schimmelnde Klassenräume, gesperrte Turnhallen, defekte Fenster und Türen, so sieht der Alltag der meisten Schülerinnen und Schüler in NRW aus. In Deutschland funktioniert vieles. In den Schulen allerdings nicht. Der Investitionsstau in der Bildung ist größer als beim Straßenbau und macht mittlerweile den größten Anteil an fehlenden Investitionen das Landes aus. Laut KfW-Kommunalpanel 2018 stieg der Investitionsrückstand an Schulen im Bundesgebiet von 32,8 Mrd. Euro im Vorjahr auf etwa 47,7 Mrd. Euro, eine Steigerung von rund 45 Prozent. Weiterlesen

Stellungnahme gegen Studiengebühren

Mit der Bildung der neuen Landesregierung und dem daraus resultierenden Koalitionsvertrag sollen an nordrhein-westfälischen Hochschulen wieder Studiengebühren für Studierende aus Drittstaaten¹ eingeführt werden. Wir als Landesschüler*innenvertretung NRW setzen uns jedoch gegen jegliche Studiengebühren ein, auch für Studierende aus Drittstaaten. Denn für uns besteht keinen Unterschied zwischen Bildungsinländern und Menschen aus Drittstaaten.
Doch so steht es im Koalitionsvertrag:

„Stattdessen werden wir Studienbeiträge für Studierende aus Drittstaaten einführen und uns am „Baden-Württemberg-Modell“ orientieren. Sogenannte „Bildungsinländer“ werden bei der Erhebung von Studienbeiträgen ausgenommen”

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Stellungnahme zur geplanten Erhebung des erteilten und ausgefallenen Unterrichts an NRWs Schulen

Die Frage nach dem tatsächlich stattfindenden Unterricht an NRWs Schulen geht in die nächste Runde. Seit Jahren wird sie intensiv diskutiert. Zuletzt war sie ein entscheidendes Wahlkampfthema bei den Landtagswahlen. Da war man sich einig: Die von der ehemaligen Landesregierung veröffentlichte Angabe, es fielen 1,8% der zu erteilenden Unterrichtsstunden in NRW aus, liegt deutlich unter den tatsächlichen Werten. Genaue, realistische Zahlen gibt es jedoch nicht wirklich. Weiterlesen

LSV NRW fordert Fortführung der Schulsozialarbeit

MegafonVon 2011 bis Ende 2013 wurde die Schulsozialarbeit über das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) mit 400 Millionen Euro jährlich unterstützt und finanziert. In diesem Zeitraum wurden rund 3.000 Stellen bundesweit geschaffen, allein 1.500 davon in NRW.

Nachdem 2013 die Schulsozialarbeit aus dem BuT gestrichen wurde, blieben Land und Kommunen auf den Kosten sitzen. Während einige Kommunen die Stellen größtenteils bis Ende 2014 von Restmitteln finanzieren konnten, mussten anderenorts viele Stellen gestrichen werden. Dem stand und steht die Landesschüler*innenvertretung NRW (LSV NRW) sehr kritisch gegenüber. Von 2015 bis 2017 übernahm das Land NRW je nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit einer Kommune 50-80 % des Betrags für Schulsozialarbeit, welcher zuvor aus dem BuT finanziert wurde. Den Rest müssen weiterhin die Kommunen tragen.

Diese Lösung ist nur befristet bis Ende des Jahres 2017. Die LSV NRW, die Vertretung der 2,6 Millionen Schüler*innen in NRW, fordert, dass die neue Landesregierung aus CDU und FDP sich mit diesem Problem befasst und sich schnellstmöglich die Finanzierung sichert, damit diese Stellen nicht weiter prekär sind und Schulsozialarbeiter*innen sowie Schüler*innen nicht um diese Stellen bangen müssen. Wir fordern klare und langfristige Finanzierungsmaßnahmen!

+++ Kommt zur Demo! +++

Lehrer*innengewerkschaft solidarisiert sich mit Forderungen der Schüler*innen

Anlässlich der am 06.05.2017 in Düsseldorf stattfindenden
Demo gegen Unterfinanzierung hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) NRW der LSV folgende Grußadresse zukommen lassen:

Liebe Schülerinnen und Schüier,
die GEW NRW unterstützt eure Forderungen nach einer generellen Erhöhung der Bildungsausgaben in NRW und einer besseren Finanzierung des BÜdungssystems.
Eure konkreten Forderungen wie eine umfassende Sanierung der Schulen sowie Schaffung von mehr Aufenthaltsqualität an den Schulen, eine flächendeckende und unbefristet finanzierte Schulsozialarbeit und mehr Personal für einen Inkiusiven Schulalltag decken sich vollständig mit unseren Forderungen.
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Stellungnahme: Finanzierung von Inklusion

Seit der Einführung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2006 haben Kinder mit Behinderung das Recht auf eine inklusive Schulbildung. Die Eltern von Kindern mit Behinderung haben das Recht zu entscheiden, ob sie Ihr Kind auf eine Regelschule oder eine Sonderschule schicken. Doch wurde an dieser Stelle wirklich weiter gedacht? Die Realität zeigt uns: Nein, denn wenn man sich “Inklusion” an Nordrhein-Westfalens Schulen einmal genauer ansieht, fällt sofort auf, dass an vielen Stellen Geld fehlt!
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Presseerklärung der Landesschüler*innenvertretung NRW und der Elternschaft Düsseldorfer Schulen (EDS)

Pressekonferenz: „Wir sind mehr wert! – Kostenlose Bildung für alle“ am 26.04.2017

Klares Statement für den Kampf um ein besseres Bildungssystem

DÜSSELDORF. Im Zuge der landesweiten Kampagne der Landesschüler*innenvertretung NRW (LSV NRW) führte die Interessenvertretung der etwa 2,6 Millionen Schüler*innen des Bundeslandes am 26. April eine Pressekonferenz durch. Anwesend waren, neben Vertreter*innen der LSV NRW, auch Sprecher*innen vieler Bündnisorganisationen, welche die Forderungen der LSV NRW unterstützen und mit der LSV NRW zur Demonstration am 6. Mai aufrufen.
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Pressemitteilung: Demonstration für eine bessere Bildungsfinanzierung

Schüler*innen kündigen Mobilisierung an

Am 6. Mai veranstaltet die Landesschüler*innenvertretung NRW (LSV NRW) in Düsseldorf eine Demonstration, um den Landtag und die Landesregierung zu einer besseren Finanzierung des Bildungssystems aufzufordern. Nun wurden Pläne des Verbandes öffentlich, die eine weitreichende Mobilisierung beinhalten.

Der Aufwand der Schüler*innen wird für ein klares Ziel in Kauf genommen. „Lasst uns endlich laut werden!“, fordern die Schüler*innen NRWs die bessere Finanzierung des Schul- und Bildungssystems.
Die Organisator*innen der Demonstration aktivierten nun landesweit Schüler*innen und planen die Mobilisierung gemeinsam. Weiterlesen

Pressemitteilung: „Bildung in Nordrhein-Westfalen ist unterfinanziert!“

Schüler*innenvertretungen rufen zu Demonstration auf

Fast ein ganzes Jahr haben sich landesweit Schüler*innenvertreter*innen mit der Finanzierung des Bildungssystems beschäftigt. Unter dem Titel „Wir sind mehr wert! – Kostenlose Bildung für alle“ rufen nun die Bezirksschüler*innenvertretungen aus ganz NRW um ihren Dachverband, die Landesschüler*innenvertretung NRW (LSV NRW), zu einer Kundgebung in Düsseldorf auf. Der Aufruf für die Demonstration am 6. Mai dieses Jahres richtet sich an die Bürger*innen Nordrhein-Westfalens und soll „die Politik und die Bevölkerung endlich auf die massive Unterfinanzierung des Bildungssystems aufmerksam machen“, sagt der Vorstand der LSV NRW.
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