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Abiturprüfungen in Zeiten von Corona: Forderungen der LSV NRW

Wie in unserem gestern veröffentlichten Positionspapier (abrufbar unter: lsvnrw.de/corona) dargelegt, stellt die aktuelle Situation rund um das Coronavirus fast alle Bereiche des Lebens vor Herausforderungen und wirft dadurch Schlaglichter auf alle jene Teile unserer Gesellschaft, die sich bereits vor der Corona-Pandemie in der Krise befanden.

Dies gilt auch für die für Ende April bzw. Anfang Mai geplanten Abitur- und zentralen Abschlussprüfungen. Nach der Schließung aller Schulen in NRW war in den letzten Tagen nicht klar, ob bzw. in welcher Form die Prüfungen in diesem Jahr stattfinden würden. Nach einigem hin und her stellte die Kultusminister*innenkonferenz (KMK) am Mittwoch klar, dass alle Prüfungen wie geplant oder zu einem Nachholtermin stattfinden sollen. Dieser Plan bringt für Schüler*innen jedoch eine ganze Reihe an Problemen mit sich:

  • Der Unterrichtsausfall durch Schulschließungen in den letzten drei Wochen vor den Osterferien hat dazu geführt, dass teilweise nicht einmal alle obligatorischen Unterrichtsinhalte behandelt werden konnten, er führte aber vermutlich an fast allen Schulen dazu, dass eine zielgerichtete Wiederholung der gesamten Inhalte der Qualifikationsphase gemeinsam im dem Kurs und der Lehrkraft nicht stattfinden konnte. Dadurch werden die Ungerechtigkeiten aufgrund sozialer Ungleichheit, die das mehrgliedrige Schulsystem in Deutschland ohnehin mit sich bringt, noch verstärkt: Manche Schüler*innen haben Eltern, die ihnen entweder unmittelbar als Unterstützung zur Seite stehen oder Nachhilfe finanzieren können, andere nicht. Die Unfairness, die ein Zentralabitur ohnehin mit sich bringt – trotz ungleicher Ausgangsbedingungen werden innerhalb einer Schule, aber auch zwischen Schulen in unterschiedlich “starken” Sozialräumen die gleichen Maßstäbe angelegt – wird folglich noch größer werden. Die Willkürlichkeit der Notengebung, die notwendigerweise mit dem Zentralabitur verbunden ist, wird so noch vergrößert.
    Es wird Zeit, sich endlich von einem Benotungssystem zu verabschieden, dessen mangelnde Aussagekraft und Vergleichbarkeit seit Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht und belegt ist.[1] Es sollten endlich alternative Möglichkeiten der Bewertung der Leistungen von Schüler*innen etabliert werden, die den Fokus nicht auf das Abfragen standardisierter “Kompetenzen” legen, sondern auf die individuelle Entwicklung jedes einzelnen Kindes. Das wäre übrigens auch eine Grundvoraussetzung für ein inklusives Schulsystem, das diesen Namen verdient und den Zielen der UN-Behindertenrechtskonvention gerecht werden würde.
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Positionspapier der LSV NRW zur Corona-Krise

Mit dem Fortschreiten der COVID-19-Pandemie vermehren sich auch die an uns gerichteten Anfragen, wie aus unserer Sicht mit der aktuellen Situation umzugehen sei. Da wir als Schüler*innenvertreter*innen jedoch weder Mediziner*innen noch Expert*innen für öffentliche Gesundheit sind, sehen wir es nicht als unsere Aufgabe, Stellung zu Fragen des Infektionsschutzes zu beziehen. Stattdessen möchten wir im Folgenden einen Blick auf die durch Pandemie gestellten oder vernachlässigten (schul-)politischen Fragen werfen.

#1 Corona ist nicht nur eine gesundheitliche Krise
Vor dem Hintergrund hunderttausender Erkrankter und tausender Toter gilt es einen Blick auf alle Bereiche unserer Gesellschaft zu werfen, die sich, verstärkt durch die voranschreitende Pandemie, in der Krise befinden:

Während man sich noch vor wenigen Monaten weigerte, Gesundheits- und Krankenpfleger*innen ein angemessenes Gehalt zu zahlen, und der Vorschlag, die Hälfte aller Krankenhäuser zu schließen, öffentlich diskutiert wurde, beklagt man heute den Mangel an Fachkräften und Betten auf Intensivstationen.

Während Unternehmen in den letzten Jahrzehnten ihre Produktion nach China verlagerten, um durch den Einsatz von billigeren Arbeitskräften ihren Gewinn zu maximieren, mangelt es heute an lebenswichtiger Schutzausrüstung und Beatmungsgeräten.

Während die “deutsche Wirtschaft” sich durch Lohndumping, Kurz- bzw. Leiharbeit und Exportüberschüsse gegen ihre europäischen Konkurrenten durchsetzen konnte und dadurch Milliardengewinne produzierte, ruft sie nun nach staatlichen Hilfen.

Während prekär Beschäftigten, Arbeitslosen, Geflüchteten und vielen anderen ein menschenwürdiges Leben durch den Staat strukturell verweigert wird, ist die Empörung heute groß, wenn Menschen in der Erwartung, der Staat würde sich weiterhin wenig um sie scheren, Hamsterkäufe tätigen oder gegen besseres Wissen auch mit Fieber noch arbeiten gehen.

Das Coronavirus macht in seiner Ausbreitung keinen Unterschied zwischen arm und reich, aber seine Auswirkungen treffen Arbeiter*innen, Arbeitslose und marginalisierte Menschen besonders hart. Damit ist es nicht nur eine gesundheitliche Krise, sondern eine Krise des Kapitalismus. Weiterlesen

Stellungnahme kostenfreies Schüler*innenticket für NRW

Sehr geehrte Abgeordnete des Verkehrsausschusses,
sehr geehrte sachkundige Bürger*innen,
sehr geehrte Damen und Herren,

als Landesvorstand der Landesschüler*innenvertretung NRWs, im Folgenden nur noch LSV NRW genannt, vertreten wir stellvertretend die 2,6 Millionen Schüler*innen, also die zukünftigen Wähler*innen des Landes Nordrhein-Westfalens.

Die LSV NRW fordert seit mehreren Jahren, auch schon zu Regierungszeiten der Antragstellenden, ein kostenloses Schüler*innen-Ticket für NRW. Deswegen finden wir es begrüßenswert, allerdings auch überfällig, dass die Politik endlich bemerkt, vor welchen Problemen wir Schüler*innen stehen. Weiterlesen

Stellungnahme Wahlalter auf 16 Jahre absenken

Stellungnahme Wahlalter auf 16 Jahre absenken
Anhörung A05 – 31.10.2019

Sehr geehrte Abgeordnete des Hauptausschusses,
sehr geehrte Abgeordnete des Rechtsausschusses,
sehr geehrte Abgeordnete des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend,
sehr geehrte sachkundige Bürger*innen,
sehr geehrte Damen und Herren,

Der politische Druck von jugendlichen Schüler*innen in Nordrhein-Westfalen ist verschwindend gering. Minderjährige Schüler*innen können weder durch Wahlen aktiv an der (Schul-)politik des Landes teilnehmen, um diesen wichtigen Lebensbereich mitzugestalten, noch aktiv, als Kandidat*innen, für andere Schüler*innen einstehen. Gleichzeitig wird über eine wachsende Politikverdrossenheit der Jugend und ein hohes Durchschnittsalter innerhalb politischer Parteien geklagt. So rangiert NRW bei politischem Wissen von Jugendlichen im Europa-Vergleich hinten¹.

Wir als Landesschüler*innenvertretung NRW (LSV NRW) sehen einen direkten Zusammenhang zwischen diesen beiden Aspekten. Denn nur die Möglichkeit, sich einzubringen und die aktuelle Situation zu verändern, erzeugt das Interesse und die Motivation, sich politisch zu engagieren. Dies wiederum ist entscheidend für alle 2,6 Millionen Schüler*innen in NRW, denn solange wir Schüler*innen nicht Wähler*innen und Kandidat*innen sein können, die Betroffenen also außen vor sind, wird es auch keine schüler*innenorientierte Schulpolitik geben. Weiterlesen

Stellungnahme zur Ankündigung des Finanzamtes Oberhausen Süd, der VVN/BdA die Gemeinnützigkeit rückwirkend zu entziehen

Mit Verärgerung hat die Landesschüler*innenvertretung NRW (LSV NRW) erfahren, dass das Finanzamt Oberhausen-Süd beabsichtigt, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten rückwirkend die Gemeinnützigkeit zu entziehen.

Die LSV NRW kritisiert generell den Versuch, Nichtregierungsorganisationen wie ATTAC, der Deutschen Umwelthilfe und nun auch der VVN/BdA die Gemeinnützigkeit zu entziehen.

Dies gilt besonders auch für die VVN/BdA. Wir sehen dieses Vorgehen als den Versuch, die gesellschaftliche Meinungsbildung einzuschränken, denn unserer Ansicht nach bedeutet Beteiligung an der Demokratie nicht nur, zu Wahlen zu gehen, sondern auch, sich und andere im Rahmen von NROs zu politisieren.

Zusammen mit der VVN/BdA in NRW haben wir in den letzten Jahr immer wieder Workshops durchgeführt, die bei Schüler*innen eine intensive Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands, aber auch mit der Gegenwart rassistischer und faschistischer Vorstellungen und Ideologien angeregt haben. Und auch anlässlich von Gedenktagen – z.B. dem Gedenktag für die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27.1. – fand eine gelungene Zusammenarbeit statt.

Wir bedauern zutiefst, dass die letzten noch lebenden Zeitzeug*innen, die sich auch in der VVN/BdA engagieren, oft körperlich nicht mehr in der Lage sind, an Zeitzeug*innengesprächen teilzunehmen, wie dies in den vergangenen Jahrzehnten möglich war. Kein Geschichtsunterricht mag junge Menschen so zu bewegen, wie diese Gespräche. Deshalb begrüßen wir es, dass sich zunehmend junge Menschen – auch in der VVN/BdA – organisieren, um die Erinnerung wach zu halten. Weiterlesen

Stellungnahme der LSV NRW zur Demokratiekompetenz-Anhörung im Landtag NRW

1. Demokratische Schule als Notwendigkeit

Eine demokratische Gesellschaft ist unvorstellbar ohne eine demokratische Schule. Die Schule bildet den Lebensmittelpunkt von jungen Menschen, hier sollen Kinder und Jugendliche die Regeln von sozialem Miteinander und ein menschenrechtliches Verständnis von Demokratie und Gesellschaft kennenlernen. Die Erziehung zur Mündigkeit kann keine Privatangelegenheit sein, wenn sie gelingen soll, sie kann in der Hauptsache nicht von Familie, Vereinen oder Einrichtungen der Jugendhilfe übernommen werden, sie muss in der Schule gemeinsam mit anderen Schüler*innen bei fachlicher Begleitung durch Lehrer*innen und andere Expert*innen stattfinden. Die Schulgemeinschaft prägt das Verständnis des Menschen von seiner Rolle im sozialen Leben, deshalb ist es wichtig, dass in der Schule alle Kinder und Jugendliche gemeinsam lernen, gleichgültig woher und aus welchen sozialen Verhältnissen sie kommen. Schüler*innen dürfen nie aufgrund ihrer Herkunft diskriminiert werden. Eine demokratische Schule lehrt nicht nur Demokratie, sie muss auch Demokratie leben: So muss sie gewähren, dass tatsächlich alle Schüler*innen gleichen Zugang zu Bildung haben. Sie muss ihre Schüler*innen auf allen Ebenen mitbestimmen lassen, ihren Entscheidungen die notwendige Anerkennung geben und demokratische Beschlüsse der Schüler*innen in die Tat umsetzen.
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Für die Demokratie: Bekennt Euch zum Antifaschismus!

Aufruf durch den Vorstand der LSV NRW
– Landesschüler*innenvertretung Nordrhein-Westfalen

an die Bezirksschüler*innenvertretungen in Nordrhein-Westfalen
an die Schüler*innenvertretungen der Schulen aller Schulformen in Nordrhein-Westfalen

Liebe Mitglieder der Schüler*innenvertretungen in Nordrhein-Westfalen,
Liebe Mitschüler*innen im Land Nordrhein-Westfalen,

als Schüler*innenvertretungen bekennen wir uns zu Demokratie und menschlichen Grundrechten. Diese unveräußerlichen Rechte aller Menschen unabhängig ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Religion, ihrer Überzeugung, ihres Vermögens und ihres sonstigen Status bilden den Kern unserer Arbeit. Weiterlesen

Die Schule des Vertrauens fördern – Gegen Lehrermeldeplattformen!


Gemeinsame Stellungnahme der Landesschüler*innenvertretungen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz

Eine Schule kann nur dann funktionieren, wenn die Akteur*innen sich mit ihr identifizieren. In einer Zeit, in der sich Bildungseinrichtungen im Gesamten immer weiter in Richtung des ganztägigen Betriebs bewegen, hat die Identifikation mit dem Lern- und Lebensort Schule einen immer weiter steigenden Stellenwert. Diesem ist nur in möglichst vertrauensvoller Umgebung gerecht zu werden.

Lange ist ein großer Teil der in Deutschland lebenden Menschen davon ausgegangen, totalitäre Strömungen weitgehend überwunden zu haben. Aus der Vergangenheit zu lernen und damit Fehler zu vermeiden, wurde als Stärke betrachtet. Dieser Prozess scheint nun in hohem Maße einerseits gefährdet durch den Rechtsruck der Gesamtgesellschaft, andererseits konkret durch eine Partei, die sich auch schulpolitisch in eine Richtung bewegt, die an dunkelste Zeiten der Geschichte erinnert. Weiterlesen

AfD-Politik ist schüler*innenfeindliche Politik!

„AfD-Politik ist schüler*innenfeindliche Politik!“ Im September 2017 gaben wir eine Stellungnahme mit diesem Titel heraus, in welcher wir alle Schüler*innen NRWs aufforderten, der AfD und ihrer Menschenfeindlichkeit keinen Raum zu geben. Heute werden wir darin bestätigt: Die Bildungspolitik der AfD ist ein Desaster. Anstelle von Demokratie und Solidarität fordert die AfD in der Schule bedingungslose Autorität. „Problematische Schüler brauchen keinen Schulsozialarbeiter, sie brauchen Autoritäten“ (Hans-Thomas Tillschneider, AfD). Schule, kein Ort mehr für Vielfalt und Austausch: Schule soll, zu einer „gefestigten Nationalidentität“ erziehen. (Wahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt) Gleichzeitig lehnt die AfD NRW in ihrem Wahlprogramm Inklusion ab („ideologische[r] Irrweg“) und verunglimpft einen modernen, zeitgerechten Sexualunterricht als „(Gender-)Ideologie“ und die „Vermittlung ‚erotischer Erfahrungen’“.

Faire Chancen bei Abiturprüfungen in NRW!

Stellungnahme der Landesschüler*innenvertretung NRW zum Mathematikabitur 2018

Bei den Abiturprüfungen handelt es sich um die wichtigsten Prüfungen, die ein*e Schüler*in der gymnasialen Oberstufe im Laufe ihres Schullebens ablegt und von denen der weitere Lebensweg in beträchtlichem Maße abhängt. Die Lernsituation ist an den Schulen bisweilen so unterschiedlich, dass von einer Vergleichbarkeit der Voraussetzungen nicht die Rede sein kann. Der Lehrer*innenmangel in unseren Schulen sorgt für Unterrichtsausfall. Dadurch kann häufig eine adäquate Vorbereitung auf Prüfungen kaum erfolgen oder hängt von der Eigeninitiative der Schüler*innen ab. Unter diesen Umständen wird Schüler*innen Unrecht getan, die aufgrund der Probleme unseres Bildungssystems mit schlechteren Bewertungen als andere abgestraft werden. In diesem Jahr wurden sowohl die Klausuren im Mathe-Grund- als auch im Mathe-Leistungskurs von akutem Zeitdruck und irreführenden Operatoren dominiert. Die daraufhin gestartete Petition eines Abiturienten aus Dülmen möchten wir als Landesschüler*innenvertretung aus folgenden Gründen unterstützen: Weiterlesen

Umstellung zu G9 – Stellungnahme der LSV NRW

Die Landesregierung beschloss heute die generelle Abkehr vom Abitur nach acht Jahren. Die Schulen in NRW sollen zurück zu G9 – und das macht eine erneute Reaktion der landesweiten Interessenvertretung der Schüler*innen notwendig:

Die LSV NRW spricht sich grundsätzlich gegen jede Form der Schulzeitverkürzung aus. Das bedeutet, dass G8 keine Option darstellt und G9 in diesem Zusammenhang die ausdrücklich bessere Alternative ist. Langfristig sollte das Ziel jedoch eine individuell anpassbare flexible Oberstufe sein.

Am 22. September wurden uns im Verbändegespräch gemeinsam mit Frau Ministerin Gebauer bereits einige Ausgestaltungen mitgeteilt. Bei dem Termin haben wir unter anderem dafür plädiert, die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer über das bisherige Maß hinaus zu stärken und die zweite Fremdsprache nicht wie bisher in Jahrgangsstufe 6, sondern in Jahrgangsstufe 7 einsetzen zu lassen. Wir haben die Debatte mit konkreten Vorschlägen inhaltlich mitgestaltet und freuen uns, dass das Ministerium unser Anliegen ernst nimmt. In jedem Falle werden wir dazu nach der Bekanntgabe weiterer Details erneut Stellung beziehen und auf einzelne Eckpunkte aus Schüler*innensicht genauer eingehen. Weiterlesen

Stellungnahme gegen Studiengebühren

Mit der Bildung der neuen Landesregierung und dem daraus resultierenden Koalitionsvertrag sollen an nordrhein-westfälischen Hochschulen wieder Studiengebühren für Studierende aus Drittstaaten¹ eingeführt werden. Wir als Landesschüler*innenvertretung NRW setzen uns jedoch gegen jegliche Studiengebühren ein, auch für Studierende aus Drittstaaten. Denn für uns besteht keinen Unterschied zwischen Bildungsinländern und Menschen aus Drittstaaten.
Doch so steht es im Koalitionsvertrag:

„Stattdessen werden wir Studienbeiträge für Studierende aus Drittstaaten einführen und uns am „Baden-Württemberg-Modell“ orientieren. Sogenannte „Bildungsinländer“ werden bei der Erhebung von Studienbeiträgen ausgenommen”

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AfD-Politik ist schüler*innenfeindliche Politik!

Es ist nichts Neues mehr, wenn von der AfD als rassistische und sexistische Partei gesprochen wird, die ihren Zuspruch durch das Aufbauen von Feindbildern erhält. Schuld an den Problemen unserer Gesellschaft haben ihrer Meinung nach Migrant*innen, Geflüchtete, LGBTQ*-Menschen und andere, die nicht den traditionellen Vorstellungen der AfD entsprechen. Diskriminierende und unsägliche Aussagen werden häufig im Nachhinein relativiert und sorgen so für Unklarheiten über die eigentlichen Positionen der Partei. Angesichts der Bundestagswahlen am 24. September 2017 sind Klarheit und Kenntnis darüber allerdings immens wichtig. Schließlich wird dabei die politische Richtung für die nächsten vier Jahre bestimmt. Es lohnt sich also, das Wahlprogramm der AfD einmal aus Schüler*innensicht zu betrachten. Weiterlesen

Stellungnahme zur geplanten Erhebung des erteilten und ausgefallenen Unterrichts an NRWs Schulen

Die Frage nach dem tatsächlich stattfindenden Unterricht an NRWs Schulen geht in die nächste Runde. Seit Jahren wird sie intensiv diskutiert. Zuletzt war sie ein entscheidendes Wahlkampfthema bei den Landtagswahlen. Da war man sich einig: Die von der ehemaligen Landesregierung veröffentlichte Angabe, es fielen 1,8% der zu erteilenden Unterrichtsstunden in NRW aus, liegt deutlich unter den tatsächlichen Werten. Genaue, realistische Zahlen gibt es jedoch nicht wirklich. Weiterlesen

Stellungnahme: Wiederholung ZP10 Englisch 2017

Am 18. Mai 2017 wurden landesweit die Zentralen Abschlussprüfungen der Klasse 10 im Fach Englisch geschrieben. Viele Schüler*innen beschwerten sich nach dieser Prüfung über schlecht zu verstehende Sprecher*innen und Vokabeln, welche der Mehrheit der Schüler*innen unbekannt waren. Dementsprechend gab es nach dieser Klausur zahlreiche Proteste von Schüler*innen und Eltern.
Aus diesem Grund hat sich auch die Landesschüler*innenvertretung NRW
an das Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW) gewandt und eine schüler*innenfreundlichere ZP10 mit verständlichem Hörverstehen und geeigneten Vokabeln gefordert.
Das Ministerium bestätigte, dass alle am Entwicklungsprozess beteiligten Gremien und Personen die Eignung der Aufgaben, sowie deren Übereinstimmung mit den Lehrplänen und mit den im Sommer 2015 veröffentlichten Prüfungsvorgaben für 2017 geprüft haben. Weiterlesen

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