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Diskriminierung erlebt? Berichte davon!

umfrage-diskriminierungHeute startet eine groß angelegte Umfrage zum Thema Diskriminierung, die von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gemeinsam mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung durchgeführt wird.
Bis zum 30. November sind alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren dazu aufgerufen, von eigenen, diskriminierenden Erfahrungen zu berichten.
(Die Umfrage steht in verschiedenen Sprachen zur Verfügung)

Hilf mit, Diskriminierung sichtbar zu machen!
Zur Umfrage: umfrage-diskriminierung.de

Der Fragebogen kann auch in Papierform inkl. Freiumschlag bestellt werden: stefanie.bewersdorff@ads.bund.de

Neuer Reader zu diversitätsbewusster Jugendarbeit

diversität-idaGemeinsam mit dem Verein „transfer e.V. hat das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit (IDA) eine neue Handreichung mit zum Diversitätsbewusste (internationale) Jugendarbeit herausgegeben.

Im Fokus steht dabei, möglichst vielen jungen Menschen Zugänge zu gesellschaftlichen Ressourcen und zu Teilhabe zu ermöglichen und Benachteiligungen auszugleichen. Für Jugendverbände und Träger der Internationalen Jugendarbeit geht es darum, Vielfalt als von vornherein vorhandene Selbstverständlichkeit wahrzunehmen und sensibel für Diskriminierungen und Ausschlussmechanismen zu werden.
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Für ein kritisches und angeregtes Studium!

Auf Grund der Umstellung auf das Bachelor-/Masterstudium droht in Kürze droht tausenden Lehramtsstudierenden die Exmatrikulation. Die Gründe, warum die Studierenden ihr Studium noch nicht abgeschlossen haben, sind dabei unerheblich.
Ein breites Bündnis um das Landeslehramtsfachschaftentreffens NRW fordert nun die Landesregierung auf, die Auslauffristen der alten Lehramtsstudiengänge aufzuheben und somit allen Studierenden zu ermöglichen, ihr Studium in der dafür nötigen Zeit abschließen zu können.
Mehr Infos zur Kampagne, Pressemitteilungen und einen offenen Brief an das Wissenschaftsministerium gibt es unter fristen-kippen.de
Außerdem gibt es eine Online-Petition
Wer auf dem Laufenden bleiben will, kann auch die Facebookseite der Kampagne besuchen.

Voraussetzung für inklusive Pädagogik: Verzicht auf Ziffernnoten

teamDie Bildungsjournalistin Brigitte Schumann berichtet auf
bildungsklick.de vom hessischen Schulversuch „begabungsgerechte Grundschule“.
Der darin u.a. praktizierte Verzicht auf die Verwendung von Ziffernnoten wird ausdrücklich mit einem „systemischen Verständnis von Inklusion auf der Basis von Diskriminierungsfreiheit und Chancengleichheit“ begründet.
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„Soziale Schieflage“ – DGB zieht Bilanz

Acht Jahre nach dem von Angela Merkel initiierten „Bildungsgipfel“ zieht der DGB Bilanz:
„Die soziale Schieflage bleibt die Achillesferse unseres Bildungssystems.[…] Die vermeintliche ‚Bildungsrepublik Deutschland‘ bleibt ein sozial gespaltenes Land.“

Zum vollen Artikel auf der Homepage des DGB

Bildung für Alle? Der Witz geht weiter.

„Bildung für alle? Der Witz geht weiter. – Gegen Selektion im deutschen Bildungssystem“ – unter dieser Überschrift will die LSV NRW sich in den kommenden Monaten mit den verschiedenen Ungerechtigkeiten im deutschen Schulsystem beschäftigen und auf diese öffentlich aufmerksam zu machen. Neben der zentralen Informationskampagne wird es außerdem dezentrale Aktionen der einzelnen BezirksschülerInnenvertretungen geben. Auch die kommenden Landesdelegiertenkonferenzen werden sich intensiv mit dem Thema Selektion auseinandersetzen.
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Resolution: Kein Konsens für Nonsens!

Megafon

Im Herbst 2011 beschloss die damalige rot-grüne Landesregierung mit den Stimmen der CDU den sogenannten Schulkonsens. Dieser beinhaltet neben vielen kleineren Reformen die Einführung einer neuen Schulform, die Sekundarschule. Die Sekundarschule soll ab dem nächsten Schuljahr neben den bisherigen fünf Regelschulen in NRW Kinder der Sekundarstufe I aufnehmen. Sie besitzt keine eigene Oberstufe und ersetzt auch keine der bisherigen Schulformen.
Angeblich sollen auf ihr alle Kinder länger und vor allen Dingen inklusiv lernen. SPD und Grüne behaupten deswegen in der Öffentlichkeit gerne die Sekundarschule sei „eine Schule für alle“.
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Resolution: Das deutsche Schulsystem ist in Verruf geraten

Megafon

Wir haben,
ein Bildungssystem das systematisch „BildungsverliererInnen“ produziert. Es schließt Kinder mit Lernschwächen aus, selektiert nach sozialer oder ethnischer Herkunft und sorgt so für die weitere Öffnung der Schere zwischen arm und reich.
Schon bei der Übergangsempfehlung nach der vierten Klasse wird in Deutschland über die Zukunft eines jeden Kindes entschieden. Dabei setzt sich das deutsche Bildungssystem selbst das Ziel, diese Entscheidung aufgrund der Leistung der jungen SchülerInnen zu treffen. Bereits dieser Ansatz ist grundsätzlich falsch, da jedes Kind sehr individuelle Lernvoraussetzungen mitbringt, anders lernt und vor allen Dingen nur dann lernt, wenn es auch Spaß dabei hat. Das ist längst erwiesen, trotzdem hält die deutsche Politik stur an ihrem Modell fest. Aber nicht einmal das selbst gesteckte Ziel, nach Leistung zu beurteilen, kann unser Schulsystem erreichen. So zeigt das mehrgliedrige Schulsystem ein hohes Maß an sozialer Ungerechtigkeit. Nicht die Leistung eines Schülers oder eine Schülerin, sondern meist die soziale oder ethnische Herkunft entscheidet über den Verlauf des weiteren Schullebens.
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Resolution: Schulreform JETZT!

Megafon

„Ungenügend!“ – Diese Note hat das deutsche Schulsystem 2007 von dem UNO Sonderberichterstatter Muñoz für Bildung bekommen. Leider kam dieses Urteil für SchülerInnen- und LehrerInnenverbände nicht sonderlich überraschend, hatte doch bereits das von der Bildungsorganisation der Vereinten Nationen (OECD) initiierte „Program for international student assessment“ (PISA) die gleichen Aussagen über das deutsche Schulsystem getätigt wie der Sonderberichterstatter: Nach dem Pisa-Schock und den darauf folgenden Reformversprechen der Politik sollte man meinen, dass sich etwas ändert im Deutschen Schulsystem. Das tut es auch, momentan trägt die Landesregierung NRW allerdings nicht mit einer Reform, sondern mit einem Schulversuch dazu bei. Dieser beinhaltet unter anderem die Einführung einer „Gemeinschaftsschule“, die für „mehr Chancengleichheit und besseres gemeinsames Lernen“ sorgen soll. Auch ist der Versuch darauf ausgelegt, ländlichen Kommunen die Möglichkeit zu geben, trotz rückläufiger SchülerInnenzahlen möglichst alle Schulen zu erhalten.
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