Pressemitteilung: Landesschüler*innenvertretung ruft zur Beteiligung an Großdemo gegen die Klimakatastrophe auf

Im Kampf gegen den Klimawandel ruft die FridaysForFuture-Bewegung in Aachen am kommenden Freitag (21.06.2019) zur Großdemo auf – die Landesschüler*innenvertretung (LSV) NRW unterstützt die Kundgebung uneingeschränkt und ruft alle Schülerinnen und Schüler des Landes auf, am Protest teilzunehmen.

Unter dem Motto „Climate Justice without borders – United For a Future“ gehen Schüler*innen, Studierende, Eltern, Wissenschaftler*innen, Lehrer*innen, Künstler*innen und viele andere aus insgesamt 16 Ländern in der Kaiserstadt auf die Straße, um für eine gerechte und verantwortungsbewusste Klimapolitik zu demonstrieren. Gemeinsam wollen die Schüler*innen mit großen Teilen der Zivilgesellschaft aufzeigen, dass uns viele politischen Entscheidungen in die Klimakatastrophe führen. Damit zeigen die jungen Menschen besonders deutlich den Politiker*innen, dass die bisherige Klimapolitik nicht ihren Vorstellungen entspricht.

Viele Politiker*innen und einige Lehrer*innen kritisieren, dass die Bewegung nur ein Vorwand sei für das Schuleschwänzen. An diesem Freitag zeigen die Schüler*innen wieder einmal, dass es der Bewegung nicht um das Schwänzen geht, denn an den meisten Schulen in NRW ist der Freitag ein beweglicher Ferientag, weshalb die Schüler*innen ohnehin keinen Unterricht verpassen können und trotzdem auf die Straße gehen.

Dass die Dringlichkeit des Themas auch in den Schulleitungen angekommen ist, zeigt die Kooperation der Gesamtschule Gartenstadt in Dortmund, die per Beschluss der Schulkonferenz entschieden hat, mit dem externen Partner FridaysForFuture zu kooperieren. Dadurch ist den Schüler*innen dieser Schule nach § 5 Abs. 1 des Schulgesetzes die Teilnahme an Veranstaltungen dieses Schulpartners möglich.
„Daumen hoch von unserer Seite für dieses Zeichen, denn nun dürfen die Schüler*innen zur Bewegung gehen, ohne dass sie mit unentschuldigten Fehlstunden rechnen müssen.“, sagt Moritz Bayerl aus dem Landesvorstand. „Wir finden es gut und richtig, wenn Schüler*innen während ihrer Schulzeit zum Klimastreik gehen dürfen , denn Streiks von Arbeitnehmer*innen finden schließlich auch während der Arbeitszeiten statt! Diese Streiks haben auch ein Recht, warum dann nicht unser Streik?“, fügt er hinzu.

„Wir freuen uns, wenn so viele wie möglich von euch Schüler*innen nach Aachen kommen! Zeigen wir der Politik, dass wir Schüler*innen auf europäischer und internationaler Ebene für den Klimaschutz und nicht gegen Bildung kämpfen! Kommt am Freitag mit uns nach Aachen! Solange ihr keine Schule habt könnt ihr auch keine Fehlstunden bekommen.”, sagt Carlotta Gehring aus dem Landesvorstand. Sie betont dabei erneut, dass alle Programmpunkte der Veranstaltung von FridaysForFuture mit der Polizei abgesprochen sind. „Die Ängste, die durch ein Schreiben der Polizei geschürt worden, sind unbegründet. Das hat mittlerweile auch die Polizei Aachen klargestellt. Solange man an den Programmpunkten der FridaysForFuture-Demo teilnimmt, läuft man keine Gefahr, Unrecht zu tun.”, sagt sie deutlich.

Seit Monaten gehen Schüler*innen auf die Straße, um gegen die aktuelle Klimapolitik zu streiken. Begonnen hat alles mit der schwedischen Schülerin Greta Thunberg. Die Klimaaktivistin hat mittlerweile weltweites Aufsehen mit ihrer Aktion erregt. In NRW gab es bereits mehrere Großdemonstrationen, unter anderem in Düsseldorf.

Termine

Landesvorstandssitzungen
Die nächsten LaVoSi finden statt:
08.12.2019
19.01.2020
um 11 Uhr in der
Landesgeschäftsstelle
LaVoSi sind öffentlich, kommt doch einfach mal vorbei!

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