Mindestlohn – Keine Ausnahmen für Minderjährige!

Die LandesschülerInnenvertretung NRW ist irritiert von den Signalen aus Berlin:
Mit der Äußerung „Wir müssen verhindern, dass junge Menschen lieber einen besser bezahlten Aushilfsjob annehmen, statt eine Ausbildung anzufangen“ zeigt Arbeitsministerin Andrea Nahles, dass Menschen unter 18 Jahren ihrer Ansicht nach nicht fähig sind, ihr Leben verantwortlich selbst zu planen.
Gleichzeitig traut man diesen Menschen zu, die richtige Ausbildung oder die richtige Schule zu finden. Schon mit 14 können sie sich die richtige Religion aussuchen.
„Wir glauben sehr wohl, dass sich junge Menschen eher für eine zukunftsorientierte Ausbildung entscheiden, als einen Aushilfsjob anzufangen“, so Joel Guttke, Vorstandsmitglied der LSV NRW, „Diese Ausnahme zeigt einfach nur, dass scheinbar die SPD von ihren bedingungslosen flächendeckenden Mindestlohn weiter abrückt!“

Die LSV NRW schließt sich den Forderungen der Gewerkschaften an und empfindet diese Ausnahme als äußerst ungerecht. „Wir glauben sogar, dass diese Regelung dem Grundsatz im Grundgesetz, dass alle Menschen gleich sind, widerspricht!“, meint Lukas Lorenz. Das Bundesarbeitsgericht kassierte schon die Ungleichbehandlung beim Urlaubsanspruch durch den Arbeitgeber.
Die LSV hofft aus diesen Gründen sehr, dass die Ministerin einlenkt und sich nicht weiter von den Arbeitgeberlobbyisten „beraten“ lässt.

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