Gemeinsame PM der LSV und des VBE: Präventive Maßnahmen stärken

Anlässlich der Podiumsdebatte „Gewalt gegen Lehrkräfte: Was tun?“ auf der didacta in Köln bekräftigen die Landeschüler*innenvertretung (LSV) NRW und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW ihre Forderung nach der Stärkung von präventiven Maßnahmen. „Bestmögliche Bildung und Erziehung sind der beste Schutz gegen Gewalt und extremistische Strömungen. Das gelingt nur mit ausreichend Personal“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.
Der VBE und die LSV blicken kritisch auf die vielerorts knappen Ressourcen, die den Schulen des Landes zur Verfügung stehen. „Eine ausreichende Versorgung an Lehrkräften, flächendeckende Schulsozialarbeit, kleinere Klassengrößen und die nötigen Fortbildungen sind entscheidende Faktoren, um präventive Arbeit zu stärken“, erklärt Nikolaj Grünwald, Landesvorstandsmitglied der LSV.
In einem gemeinsamen Positionspapier der LSV und des VBE heißt es: „Gerade in Schulen hat Gewalt in jeglicher Form keinen Platz. Schule muss ein gewalt- und angstfreier Raum sein für alle dort lernenden, lehrenden und teilhabenden Personen.“

Hier geht es zum Positionspapier

Die Podiumsdebatte „Gewalt gegen Lehrkräfte: Was tun?“ beginnt heute um 13:30 Uhr auf der didacta in Köln beim Forum Bildung.

Der VBE hat das Thema „Gewalt in der Schule“ aus der Tabuzone geholt und durch seine Umfragen in den vergangenen Jahren regelmäßig Debatten angestoßen.
Die Ergebnisse unserer aktuellen repräsentativen Befragung „Gewalt gegen Lehrkräfte aus Sicht der Schulleiterinnen und Schulleiter“ können Sie hier nachlesen.

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