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LSV NRW solidarisiert sich mit streikenden Lehrer*innen

Megafon Die Interessenvertretung der ca. 2,5 Mio Schüler*innen NRWs erklärt sich solidarisch mit den streikenden Lehrer*innen und pädagogischen und sozialen Fachkräften. Schon seit Jahrzehnten verdienen in NRW und bundesweit Lehrer*innen, die im öffentlichen Dienst angestellt sind, deutlich weniger Geld als ihre Kolleg*innen mit Beamtenstatus und dies für die absolut gleichen Aufgaben. Allein in NRW betrifft dies ca. 40.000 Lehrer*innen. Die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sowie der Deutsche Beamtenbund (DBB) rufen nach der gescheiterten Verhandlungsrunde mit Arbeitgeber*innen auf Bundesebene in NRW auch am 9. Februar wieder zu Warnstreiks in ganz NRW auf. Schon am 01. Februar streikten in NRW weit mehr als 2.000 Beschäftigte für insgesamt 6 Prozent mehr Gehalt.
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Stellungnahme: Schulsozialarbeit wichtiger Bestandteil des Schullebens

ResolutionViele Schüler*innen kennen es – Ärger mit den Eltern, Probleme in der Klasse, Überforderung im Unterricht oder Prüfungsangst überschatten alles Positive. Die Schule entwickelt sich für viele Kinder und Jugendliche immer weiter zu einem Lebensraum, der natürlicherweise auch Probleme mit sich bringt. Die Normalität dessen ist allgemein bekannt, trotzdem ist die Schulzeit ein besonders elementarer Teil des Erwachsenwerdens. Und dieser Prozess erfordert individuelle Förderung und Unterstützung für jede*n einzelne*n Schüler*in.
Wie können wir also erreichen, dass den Schüler*innen neben fachlichem Wissen aus dem Unterricht auch eine Anlaufstelle bei Problemen geboten wird?
Die Landesschüler*innenvertretung NRW fordert- auch im Zuge der Kampagne „WIR sind mehr wert – Kostenlose Bildung für alle!“ einen weitreichenden Ausbau der Stellen für Schulsozialarbeiter*innen an NRWs Schulen. Die Sozialarbeit ist ein elementarer und tragender Grundpfeiler für das schulische Zusammenleben. Ansprechpartner*innen für Schüler*innen dürfen nicht nur aus dem jeweiligen Lehrer*innenkollegium stammen. Das ist besonders dadurch begründet, dass Lehrer*innen in den wenigsten Fällen die richtige Ausbildung vorweisen können und infolgedessen in vielen Situationen nicht in dem Maße als Vertrauenspersonen geeignet sind, wie Sozialpädagog*innen das wären. Viele Gründe sprechen also für eine Erweiterung des sozialpädagogischen Angebots:
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Stellungnahme zum (strukturellen) Lehrkräftemangel

ResolutionFast täglich hört man quer durch alle Medien von einem eklatanten Mangel an Lehrerinnen und Lehrern an den nordrhein-westfälischen Schulen – so ist dieses Problem auch schon seit vielen Jahren einer der Hauptkritikpunkte der LandesschülerInnenvertretung NRW an der Bildungspolitik des Landes. Seit langem bekommen viele Schüler*innen des Landes die Konsequenzen dieser Situation zu spüren – zu große Klassen, teilweise hervorgerufen durch sehr hohe Richtwerte, beengte Verhältnisse in Kursen jenseits von 30 Schüler*innen, häufiger Unterrichtsausfall auch über längere Zeit hinweg und das völlige Ausbleiben von individueller Förderung gehören vielerorts längst (oder noch immer) zur Normalität.
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BSV Ennepe-Ruhr fordert Geld für Schulen

BildungsfinanzierungDie Bezirksschüler*innenvertretung des Ennepe-Ruhr-Kreises hat bereits vor einigen Wochen in einem Offenen Brief den zuständigen Landrat aufgefordert, sich mehr für die Schüler*innen des Kreises einzusetzen, insbesondere, mehr Geld für Schulgebäude, Ausstattung der Schulen sowie Lehr- und Lernmittel zur Verfügung zu stellen.
Wir veröffentlichen an dieser Stelle den Offenen Brief der Schüler*innen und weisen außerdem auf zwei darauf folgende Presse-Artikel hin.
Am Beispiel des Ennepe-Ruhr-Kreises wird nicht nur deutlich, wie dramatisch unterfinanziert das Bildungssystem ist, sondern auch, dass die Schülerinnen und Schüler NRWs nicht mehr gewillt sind, die Zustände länger hinzunehmen, unter denen sie tagtäglich zuz leiden haben.

Links:
Offener Brief der BSV EN (pdf, 232 kB)
Bezirksschülervertretung EN prangert Missstände an (derwesten.de, 13.09.2016)
Milliarden für marode Schulen (derwesten.de, 29.09.2016)
Kontakt zur BSV Ennepe-Ruhr
Petition der LSV NRW gegen die Unterfinanzierung des Bildungssystems

Schülerprotest gegen Sparpolitik

Bildungsfinanzierung„Marode Schulgebäude, fehlende technische Ausstattungen, Lehrermangel, überfüllte Klassen“, so sieht der Alltag der meisten Schülerinnen und Schüler in NRW aus. Aus diesem Grund hat die LandesschülerInnenvertretung NRW als Vertretung der ca. 2,6 Millionen Schülerinnen und Schüler in NRW eine Petition unter dem Titel „Wir sind mehr Wert! – Kostenlose Bildung für Alle“ an den Landtag in NRW gestartet. Eine Unterschriftenliste soll dem Landtag übergeben und so Druck auf Politiker ausgeübt werden, um die „chronische Unterfinanzierung im Bildungssystem“ zu beseitigen. Weiterlesen

Erinnerung: Demo für mehr Lehrkräfte am 28.10.

Foto: Geld für Bildung statt für BombenNicht vergessen: Am kommenden Mittwoch findet in Düsseldorf die Demonstration „Gebt uns mehr Lehrkräfte! Wir geben Euch Dichter und Denker!“ statt!
Mittwoch, 28.10.2015
16 Uhr Treffpunkt zum Demonstrationszug
   ca. 17 Uhr Kundgebung auf der Landtagswiese
Treffpunkt 16 Uhr: DGB-Haus, Friedrich-Ebert-Str. 34-38 (gegenüber vom Hauptbahnhof)
Zum vollständigen Beitrag zur Demo

Gebt uns mehr Lehrkräfte! – Demo am 28.10.

Foto: Geld für Bildung statt für BombenUnter dem Motto „Gebt uns mehr Lehrkräfte! Wir geben Euch Dichter und Denker!“ ruft die Elternschaft Düsseldorfer Schulen (EDS) für den 28.10.2015 zu einer Demonstration in Düsseldorf auf.

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TTIP: Die Angst vor dem Verkauf der Bildung

Was hat das Freihandelsabkommen TTIP eigentlich mit Bildung zu tun? Benedikt Schulz hat das für einen Beitrag im Deutschlandfunk zusammengefasst. Dabei betont er auch, wie stark privatwirtschaftliche Interessen bereits jetzt in der deutschen Bildungslandschaft vertreten sind.
Zur Printversion des Beitrags auf deutschlandfunk.de

Wir sind mehr wert!

falt-unter-smallSo lautet der Titel unserer Kampagne gegen die chronische Unterfinanzierung des Bildungssystems. Es fehlt an allen Ecken: Zu wenig Lehrer*innen, zu wenig Schulsozialarbeit, marode Schulgebäude, schlechte Ausstattung, vielerorts gibt es nicht einmal spezielle ÖPNV-Tickets für Schüler*innen.
Mehr Infos zum Thema und unseren Forderungen sind zu finden in unserem
Faltblatt (pdf, 799kB), das auch kostenfrei bestellt werden kann.

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