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Pressemitteilung: LSV NRW fordert Mitbestimmung statt Verbote – auch beim Handy

Die Landesschüler*innenvertretung Nordrhein-Westfalen teilt die Forderung des Deutschen Lehrerverbandes nicht, Schüler*innen die Nutzung des Handys während der Unterrichtszeit zu verbieten. „Erstens brauchen wir keine Verbote, sondern Regeln, die durch demokratische Mitbestimmung auch der Schüler*innen legitimiert sind – sonst hält sich ohnehin praktisch niemand daran. Und zweitens bekämpft man weder Langeweile in der Pause noch Mobbing unter den Schüler*innen mit Verboten, sondern indem man Möglichkeiten für eine sinnvolle Pausengestaltung bietet und in der Schule eine Atmosphäre gegenseitiger Wertschätzung schafft, indem man Wege gewaltfreier Konfliktlösung vermittelt.“, so Nikita Grünwald aus dem Landesvorstand. Weiterlesen

Für die Demokratie: Bekennt Euch zum Antifaschismus!

Aufruf durch den Vorstand der LSV NRW
– Landesschüler*innenvertretung Nordrhein-Westfalen

an die Bezirksschüler*innenvertretungen in Nordrhein-Westfalen
an die Schüler*innenvertretungen der Schulen aller Schulformen in Nordrhein-Westfalen

Liebe Mitglieder der Schüler*innenvertretungen in Nordrhein-Westfalen,
Liebe Mitschüler*innen im Land Nordrhein-Westfalen,

als Schüler*innenvertretungen bekennen wir uns zu Demokratie und menschlichen Grundrechten. Diese unveräußerlichen Rechte aller Menschen unabhängig ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Religion, ihrer Überzeugung, ihres Vermögens und ihres sonstigen Status bilden den Kern unserer Arbeit. Weiterlesen

Landesvorstand trifft sich zu erster Sitzung im neuen Schuljahr

Mit dem Ende der Sommerferien beginnt auch das neue Schuljahr 2018 / 19 mit vielen altbekannten Problemen an den Schulen NRWs. Bereits Mitte August attestierte das KfW-Kommunalpanel Deutschland ein Investitionsdefizit im Bildungsbereich in Höhe von 47,7 Milliarden Euro (siehe unsere Pressemitteilung) und nur wenige Tage vor Schuljahresbeginn stießen auch die Lokalmedien auf den seit Jahren bekannten Lehrkräftemangel in unserem Bundesland. Weiterlesen

Pressemitteilung: Landesschüler*innenvertretung NRW warnt MSB vor BYOD-Schnellschüssen

Die LSV NRW beurteilt den Vorstoß Niedersachsens, Schülerinnen und Schüler in Zukunft ihr eigenes mobiles Endgerät (Notebook, Tabletcomputer, Smartphone) im Unterricht als Lernmittel einsetzen zu lassen, als einen katastrophalen Einschnitt in die Lernmittelfreiheit.

Auch die hiesige Landesregierung plant mittelfristig, die Digitalisierung von Schule unter Nutzung der privaten Endgeräte von Schüler*innen fortzuschreiten. Weiterlesen

Pressemitteilung: 47,7 Mrd. EUR Investitionsrückstand an Schulen zeigt, was Deutschland seine Zukunft wert ist

Schimmelnde Klassenräume, gesperrte Turnhallen, defekte Fenster und Türen, so sieht der Alltag der meisten Schülerinnen und Schüler in NRW aus. In Deutschland funktioniert vieles. In den Schulen allerdings nicht. Der Investitionsstau in der Bildung ist größer als beim Straßenbau und macht mittlerweile den größten Anteil an fehlenden Investitionen das Landes aus. Laut KfW-Kommunalpanel 2018 stieg der Investitionsrückstand an Schulen im Bundesgebiet von 32,8 Mrd. Euro im Vorjahr auf etwa 47,7 Mrd. Euro, eine Steigerung von rund 45 Prozent. Weiterlesen

Pressemitteilung: Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer bezieht Stellung gegen die Landesschüler*innenvertretung NRW: „Ich möchte keine Schule für Alle“

Bei einer Sitzung des Fachbeirats „Inklusive schulische Bildung“ hat Ministerin Gebauer die Position ihres Ministeriums dargelegt, dass das Unterrichten von Schüler*innen mit Behinderung in Zukunft weiterhin zum Teil in Förderschulen stattfinden solle. Diese Haltung bestätigte sie heute in einer Pressekonferenz erneut. Die LSV NRW fordert hingegen – in Einklang mit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung – den Abbau des Förderschulsystems und eine flächendeckende Verfügbarkeit inklusiver Bildung in Regelschulen. Bezogen auf die Frage der Gestaltung der Inklusion scheint derzeit keine gemeinsame Arbeitsgrundlage mit Ministerin Gebauer und dem Ministerium für Schule und Bildung gegeben zu sein. Weiterlesen

Pressemitteilung: Im Interesse von 2,6 Millionen Schüler*innen: Die Landesschüler*innenvertretung NRW unterstützt das Bündnis „Nein! zum neuen Polizeigesetz NRW“

Megafon Die Landesschüler*innenvertretung NRW – als die einzige, offiziell legitimierte Interessenvertretung der rund 2,6 Millionen Schülerinnen und Schüler aller Schulformen des Landes NRW – positioniert sich klar gegen den Entwurf des neuen Polizeigesetzes in NRW. Sie ruft alle Schülerinnen und Schüler zum Protest auf und lädt zur großen Bündnisdemonstration am 7. Juli 2018 in Düsseldorf ein.

Düsseldorf, 03. Juli 2018
Das nordrhein-westfälische Innenministerium beabsichtigt eine massive Verschärfung des Polizeigesetzes noch vor der parlamentarischen Sommerpause. Gegen dieses neue Polizeigesetz formiert sich das Bündnis „Nein! zum neuen Polizeigesetz NRW“, das von einem breiten Spektrum aus politischen, gesellschaftlichen und ökologischen Gruppierungen getragen wird.

Auch die Landesschüler*innenvertretung NRW mobilisiert als Teil dieses Bündnisses gegen das neue Polizeigesetz. „Damit Kinder und Jugendliche ihren Platz in der Zivilgesellschaft finden können und damit sie Demokratie lernen können, sind politische Freiräume nötig. Das neue Polizeigesetz macht verdächtig, was gar nicht gefährlich ist. Auf diese Weise schürt es Angst vor politischer Teilhabe, Angst vor alternativem Denken und Angst vor dem Umgang mit gesellschaftlichen Außenseitern“, so die LSV NRW in einer Pressemitteilung. Weiter heißt es: „Das neue Polizeigesetz bedroht die Demonstrationskultur und damit die Demokratie, da die Grenzen zwischen Straftat und demokratischem Protest durch den unklaren Begriff der „drohenden Gefahr“ verschwimmen. Ist schon jemand, der an einer Großdemonstration teilnimmt, in der durch Einzelpersonen Vandalismus betrieben wird, eine drohende Gefahr? Solche Unklarheiten schaffen Furcht vor demokratischer Meinungsäußerung. Sie schaffen Raum für exekutive Willkür und bedrohen den Rechtsstaat.“ Weiterlesen

Schulmitwirkung – Wahlkalender des MSB online

Zu jedem neuen Schuljahr werden die Vertreter*innen der Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern gewählt. Das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) hat hierzu einen Kalender erstellt, welchen ihr hier herunterladen könnt.
https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/herunterladen/der/datei/wahlkalender-2018-pdf/von/schulmitwirkung-wahlkalender-2018-2019/vom/msb/2875

Die Schule des Vertrauens fördern – Gegen Lehrermeldeplattformen!


Gemeinsame Stellungnahme der Landesschüler*innenvertretungen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz

Eine Schule kann nur dann funktionieren, wenn die Akteur*innen sich mit ihr identifizieren. In einer Zeit, in der sich Bildungseinrichtungen im Gesamten immer weiter in Richtung des ganztägigen Betriebs bewegen, hat die Identifikation mit dem Lern- und Lebensort Schule einen immer weiter steigenden Stellenwert. Diesem ist nur in möglichst vertrauensvoller Umgebung gerecht zu werden.

Lange ist ein großer Teil der in Deutschland lebenden Menschen davon ausgegangen, totalitäre Strömungen weitgehend überwunden zu haben. Aus der Vergangenheit zu lernen und damit Fehler zu vermeiden, wurde als Stärke betrachtet. Dieser Prozess scheint nun in hohem Maße einerseits gefährdet durch den Rechtsruck der Gesamtgesellschaft, andererseits konkret durch eine Partei, die sich auch schulpolitisch in eine Richtung bewegt, die an dunkelste Zeiten der Geschichte erinnert. Weiterlesen

Pressemitteilung: Breites Bündnis für inklusive Bildung in Nordrhein-Westfalen gegründet

Organisationen von Schülern, Eltern, Lehrern und Menschen mit Behinderung fordern gemeinsam mit den Sozialverbänden konkrete wirksame Maßnahmen für den Aufbau eines inklusiven Schulsystems

Düsseldorf, 18.6.2018

In Düsseldorf hat sich heute das neue „Bündnis für inklusive Bildung in Nordrhein-Westfalen“ vorgestellt. Auf der Pressekonferenz im Landtag kündigten Sprecher*innen des Bündnisses an, die Schulpolitik der Landesregierung in Hinblick auf Inklusion fortan genau zu beobachten und zu kommentieren.

Die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW, Dorothea Schäfer, Vorstandsmitglied Nikita Grünwald von der Landesschüler*innenvertretung und für die Eltern Bernd Kochanek vom Inklusionsfachverband Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen NRW e.V. bezeichneten die bisherigen und die absehbar geplanten Aktivitäten der Landesregierung als völlig ungenügend in Hinblick auf die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und des Rechts jedes Kindes in Nordrhein-Westfalen auf inklusive Bildung. Sie forderten einen konkreten und schlüssigen Maßnahmen- und Stufenplan, wie aus dem lückenhaften und zum Teil qualitativ unzureichenden Angebot des Gemeinsamen Lernens ein inklusives Schulsystem aufgebaut werden soll. Gemeinsames Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung müsse selbstverständlich werden. Weiterlesen

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