Empfehlung zum Wiederholen statt erzwungenem Sitzenbleiben

Pressemitteilung

Empfehlung zum Wiederholen statt erzwungenem Sitzenbleiben

 

Anstatt eines “blauen Briefes” und einer Entscheidung gegen die Versetzung einer*eines Schülerin*Schülers soll dieses Schuljahr von der Versetzungskonferenz nur eine Empfehlung zum Verbleib in der Jahrgangsstufe an Schüler*innen und Eltern ausgesprochen werden, so die Forderung der Landesschüler*innenvertretung (LSV) NRW.

 

Konkret hieße das: Würde ein*e Schüler*in normalerweise nicht versetzt werden, so soll dieses Schuljahr lediglich eine Empfehlung zum freiwilligen Wiederholen ausgesprochen werden. „Die sogenannten ‚blauen Briefe‘ müssen ausbleiben, da sie nur für weitere seelische Probleme, wie innerfamiliäre Konflikte oder Stress zuhause sorgen – genau das, was Schüler*innen gerade nicht gebrauchen können. Die seelische Gesundheit der Schüler*innen muss an erster Stelle stehen.“, so Moritz Bayerl aus dem Landesvorstand. 

 

Grundsätzlich ist die Anzahl der Versuche in einer Jahrgangsstufe beschränkt. Dieses Jahr soll, so die LSV NRW, Schüler*innen ein weiterer Versuch zum freiwilligen Wiederholen in allen Jahrgangsstufen gewährt werden.

 

Sollte sich das Schulministerium, trotz unser anderslautenden Empfehlung, für feste Versetzungsentscheidungen aussprechen, müssten in diesem Fall unbedingt die Schüler*innen und Eltern über etwaige Gefahren der Versetzung informiert werden – also weiterhin “blaue Briefe” versandt werden.

 

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