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Reden ist Silber, Schweigen ist rassistisch!

Der Mord an George Floyd und der Versuch, die Proteste dagegen zu unterdrücken, untermalen erneut, dass Rassismus tief in der Struktur sogenannter „westlich-zivilisierter Staaten“ verankert ist – seit Jahrhunderten und immer noch. Umso wichtiger ist es, Solidarität mit den Betroffenen zu bekennen und allen Rassist*innen aktiv entgegenzutreten, egal ob den Patriot*innen auf der Straße oder den Uniformierten im Dienste des Staates: Die brutale Polizeigewalt verursachte den Tod von George Floyd am 25. Mai und brachte vielerorts berechtigterweise das Fass zum Überlaufen.

Die Geschichte und Gegenwart der Vereinigten Staaten von Amerika war und ist rassistisch strukturiert: Die weißen, angelsächsischen Protestanten, die dieses Land aufbauten, haben ihren Reichtum und die weltweite Vormachtstellung mit dem Blut von Millionen versklavten und verschleppten Afrikaner*innen gedüngt. Seit Jahrhunderten kämpfen diese unterdrückten und ermordeten Minderheiten um Anerkennung – weil sie wie Nathaniel Turner im 18. Jahrhundert nicht mehr für den Reichtum einiger weniger der Weißen auf den Baumwollfeldern schuften wollten oder weil sie wie Muhammad Ali im 20. Jahrhundert keinen Grund dafür sahen, in einen Krieg gegen die Vietnamesen zu ziehen. Diese Kämpfe waren durchaus erfolgreich, und auch viele Weiße haben sie unterstützt. Doch nun sollen die Uhren offenbar in die Zeit vor der Bürgerrechtsbewegung zurückgedreht werden. Damals sollte die Nationalgarde das Ende der rassistischen Segregationspolitik („Separate but equal“) durchsetzen – was allerdings nur begrenzt gelang. Heute will Trump die Nationalgarde einsetzen, um „Recht und Ordnung“ wiederherzustellen. Ehrlicher wäre es, von Wiederherstellung der „white supremac“ zu sprechen, die durch brutale staatliche Gewalt abgesichert werden soll.
Und auch die deutsche Regierung macht es nicht besser und toleriert mit ihrem Schweigen bisher den Rassismus und die jüngste Polizeigewalt in den Staaten. Wobei auch in Deutschland Menschen in Polizeigewahrsam sterben – es sei erinnert an Oury Jalloh, der 2005 in einem Polizeirevier in Dessau unter nach wie vor ungeklärten Umständen zu Tode kam, und den Syrer Amad A., der 2018 in Kleve zu Unrecht inhaftiert wurde und verstarb, nachdem er vor Verzweiflung in seiner Zelle Feuer gelegt hatte. Weiterlesen

Antworten der Politik auf unsere Forderungen zur Abiturprüfung während der Corona-Krise

Antworten der Politik auf unsere Forderungen zur Abiturprüfung während der Corona-Krise

Antwort der SPD-Fraktion
Antwort der Fraktion Bündnis’90/die Grünen
Antwort der FDP-Fraktion
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Pressemitteilung: Verschiebung von Prüfungen – aber nicht ohne Wahlmöglichkeit!

Verschiebung von Prüfungen – aber nicht ohne Wahlmöglichkeit!

Die Landesschüler*innenvertretung NRW begrüßt einzelne Entscheidungen des MSB zu den Abschlussprüfungen 2020, sieht aber an zahlreichen Stellen Verbesserungsbedarf: „Aufgrund der unterschiedlichen Ausgangssituationen der Schüler*innen halten wir an der Forderung fest, dass diese individuell darüber entscheiden, ob sie eine Abschlussprüfung ablegen oder ein sogenanntes “Durchschnittsabitur” erhalten möchten.“, so Landesvorstandsmitglied und angehende Abiturientin Sophie Halley, „Dass Abweichungsprüfungen nur auf freiwilliger Basis durchgeführt werden sollen, ist hingegen eine gute Entscheidung. Leider sieht das MSB aber mehrere Maßnahmen vor, die wir im Interesse der Schüler*innen ablehnen.“

„Die Wahlmöglichkeit – “Durchschnittsabitur” oder Prüfungen wie üblich – ist aus mehreren Gründen sinnvoll.“, erklärt Johanna Börgermann, ebenfalls Landesvorstandsmitglied: „Zum Beispiel sinkt die Infektionsgefahr, weil nicht alle Schüler*innen an den Klausuren teilnehmen, und die Schüler*innen, die durch die Corona-Krise psychisch belastet sind – z.B. aufgrund von Erkrankungen naher Verwandter -, laufen nicht Gefahr, in den Prüfungen unter ihren Möglichkeiten zu bleiben.“

Des Weiteren kritisiert die LSV NRW, dass die Lehrkräfte nicht – wie von der LSV NRW am 26.3. gefordert – die Möglichkeit erhalten, aus einer größeren Anzahl von Klausuren die für ihre Lerngruppe passenden auszuwählen. „Selbst wenn Frau Ministerin Gebauer in Aussicht stellt, dass die Schüler*innen nach den Ferien in der Schule mit ihren Lehrer*innen gemeinsam die Prüfungen vorbereiten können, ist doch fraglich, ob alle daran teilnehmen werden, da viele vermutlich Angst vor Ansteckung haben oder weil ihre Eltern nicht wollen, dass sie sich dieser Gefahr aussetzen.“, so Sophie Halley.

Als besonders problematisch sieht die LSV NRW zudem, dass durch die Schulschließungen ausgefallene Vorabiturklausuren in der kurzen Zeit zwischen dem Ende der Osterferien und dem Beginn der (verschobenen) Abiturprüfungen nachgeholt werden sollen. „Das stellt eine unzumutbare Härte für die betroffenen Schüler*innen dar, die ja keinerlei Schuld daran haben, dass sie die Klausuren nicht schreiben konnten“, protestiert Johanna Börgermann. Weiterlesen

Abiturprüfungen in Zeiten von Corona: Forderungen der LSV NRW

Wie in unserem gestern veröffentlichten Positionspapier (abrufbar unter: lsvnrw.de/corona) dargelegt, stellt die aktuelle Situation rund um das Coronavirus fast alle Bereiche des Lebens vor Herausforderungen und wirft dadurch Schlaglichter auf alle jene Teile unserer Gesellschaft, die sich bereits vor der Corona-Pandemie in der Krise befanden.

Dies gilt auch für die für Ende April bzw. Anfang Mai geplanten Abitur- und zentralen Abschlussprüfungen. Nach der Schließung aller Schulen in NRW war in den letzten Tagen nicht klar, ob bzw. in welcher Form die Prüfungen in diesem Jahr stattfinden würden. Nach einigem hin und her stellte die Kultusminister*innenkonferenz (KMK) am Mittwoch klar, dass alle Prüfungen wie geplant oder zu einem Nachholtermin stattfinden sollen. Dieser Plan bringt für Schüler*innen jedoch eine ganze Reihe an Problemen mit sich:

  • Der Unterrichtsausfall durch Schulschließungen in den letzten drei Wochen vor den Osterferien hat dazu geführt, dass teilweise nicht einmal alle obligatorischen Unterrichtsinhalte behandelt werden konnten, er führte aber vermutlich an fast allen Schulen dazu, dass eine zielgerichtete Wiederholung der gesamten Inhalte der Qualifikationsphase gemeinsam im dem Kurs und der Lehrkraft nicht stattfinden konnte. Dadurch werden die Ungerechtigkeiten aufgrund sozialer Ungleichheit, die das mehrgliedrige Schulsystem in Deutschland ohnehin mit sich bringt, noch verstärkt: Manche Schüler*innen haben Eltern, die ihnen entweder unmittelbar als Unterstützung zur Seite stehen oder Nachhilfe finanzieren können, andere nicht. Die Unfairness, die ein Zentralabitur ohnehin mit sich bringt – trotz ungleicher Ausgangsbedingungen werden innerhalb einer Schule, aber auch zwischen Schulen in unterschiedlich “starken” Sozialräumen die gleichen Maßstäbe angelegt – wird folglich noch größer werden. Die Willkürlichkeit der Notengebung, die notwendigerweise mit dem Zentralabitur verbunden ist, wird so noch vergrößert.
    Es wird Zeit, sich endlich von einem Benotungssystem zu verabschieden, dessen mangelnde Aussagekraft und Vergleichbarkeit seit Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht und belegt ist.[1] Es sollten endlich alternative Möglichkeiten der Bewertung der Leistungen von Schüler*innen etabliert werden, die den Fokus nicht auf das Abfragen standardisierter “Kompetenzen” legen, sondern auf die individuelle Entwicklung jedes einzelnen Kindes. Das wäre übrigens auch eine Grundvoraussetzung für ein inklusives Schulsystem, das diesen Namen verdient und den Zielen der UN-Behindertenrechtskonvention gerecht werden würde.
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Offener Brief

An die BSV der StädteRegion Aachen,
Bonn, Kreis Borken, Kreis Coesfeld, Kreis
Gütersloh & des Rheinisch-Bergischen Kreises

Offener Brief
des Landesvorstands der LSV NRW,
der Bezirksschüler*innenvertretung Düsseldorf,
der Bezirksschüler*innenvertretung Kreis Herford,
der Bezirksschüler*innenvertretung Kreis Steinfurt,
der Bezirksschüler*innenvertretung Kreis Viersen,
der Bezirksschüler*innenvertretung Leverkusen,
der Bezirksschüler*innenvertretung Bochum,
der Bezirksschüler*innenvertretung Köln,
der Bezirksschüler*innenvertretung Bielefeld,
der Bezirksschüler*innenvertretung Münster
der Bezirksschüler*innenvertretung Hagen,
der Bezirksschüler*innenvertretung Essen,
der Bezirksschüler*innenvertretung Kreis Siegen-Wittgenstein,
der Bezirksschüler*innenvertretung Kreis Düren,
der Bezirksschüler*innenvertretung Kreis Heinsberg und
der Bezirksschüler*innenvertretung Solingen.

Die unterzeichnenden Bezirksschüler*innenvertretungen (BSVen) sowie der Landesvorstand der Landesschüler*innenvertretung NRW (LSV NRW) fordern die BSVen Aachen, Bonn, Borken, Coesfeld, Gütersloh und Rhein-Berg auf, den Antrag auf eine außerordentliche Landesdelegiertenkonferenz (LDK) nach §3.8 der Satzung der LSV NRW zurückzuziehen.

Es steht außer Frage, dass die genannten BSVen das Quorum erreicht haben, eine außerordentliche LDK zu beantragen, und dass diese dann laut Satzung innerhalb von 10 Tagen durchzuführen ist. Diesen Auftrag wird die LSV NRW, wenn der Antrag bestehen bleibt, erfüllen. Soweit die rechtliche Lage.

Wir sehen dennoch keinen Grund der beantragenden BSVen, diese Maßnahme zu ergreifen. Wenn es politische Gründe gäbe, innerhalb von 10 Tagen eine außerordentliche LDK einzuberufen, würden wir diese Gründe vielleicht teilen – in jedem Fall würden wir dann eine außerordentliche LDK durchführen.
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Pressemitteilung: Landesschüler*innenvertretung ruft zur Beteiligung an Großdemo gegen die Klimakatastrophe auf

Im Kampf gegen den Klimawandel ruft die FridaysForFuture-Bewegung in Aachen am kommenden Freitag (21.06.2019) zur Großdemo auf – die Landesschüler*innenvertretung (LSV) NRW unterstützt die Kundgebung uneingeschränkt und ruft alle Schülerinnen und Schüler des Landes auf, am Protest teilzunehmen.

Unter dem Motto „Climate Justice without borders – United For a Future“ gehen Schüler*innen, Studierende, Eltern, Wissenschaftler*innen, Lehrer*innen, Künstler*innen und viele andere aus insgesamt 16 Ländern in der Kaiserstadt auf die Straße, um für eine gerechte und verantwortungsbewusste Klimapolitik zu demonstrieren. Gemeinsam wollen die Schüler*innen mit großen Teilen der Zivilgesellschaft aufzeigen, dass uns viele politischen Entscheidungen in die Klimakatastrophe führen. Damit zeigen die jungen Menschen besonders deutlich den Politiker*innen, dass die bisherige Klimapolitik nicht ihren Vorstellungen entspricht.

Viele Politiker*innen und einige Lehrer*innen kritisieren, dass die Bewegung nur ein Vorwand sei für das Schuleschwänzen. An diesem Freitag zeigen die Schüler*innen wieder einmal, dass es der Bewegung nicht um das Schwänzen geht, denn an den meisten Schulen in NRW ist der Freitag ein beweglicher Ferientag, weshalb die Schüler*innen ohnehin keinen Unterricht verpassen können und trotzdem auf die Straße gehen. Weiterlesen

Pressemitteilung: Bring Your own Device – Modern um jeden Preis

Im Koalitionsvertrag zwischen FDP und CDU ist festgeschrieben, dass es unter anderem ein Ziel ist, die „notwendigen Strukturen für die Nutzung von mobilen digitalen Endgeräten im Unterricht“ zu schaffen. Weiter heißt es: „Wir beschleunigen zudem die Nutzung von Tablets und eBooks und werden sicherstellen, dass Endgeräte im notwendigen Umfang zur Verfügung stehen.“ Gleichzeitig fordern beide Koalitionspartner die Förderung des Konzeptes „Bring your own device“ (Bring dein eigenes Gerät mit). Die Landesregierung wälzt damit nicht nur die Verantwortung für die Umsetzung des eigenen Koalitionsvertrags auf die Bürger*innen unseres Landes ab, sie sorgt im gleichen Augenblick auch für neuen sozialen Sprengstoff im ohnehin schon konfliktgeplagten Klassenzimmer. Weiterlesen

Pressemitteilung: NRW-Schüler fordern Abschaffung des Kooperationsverbots im Bildungsbereich

NRW-Schüler fordern Abschaffung des Kooperationsverbots im Bildungsbereich

Anlässlich der Blockade des Digitalpakts durch den Bundesrat und Ministerpräsident Laschet fordert die Landesschüler*innenvertretung (kurz: LSV) NRW, dass Bildung endlich als Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern im Grundgesetz verankert wird. Statt die Situation in NRWs Schulen mit Hilfe von Bundesmitteln endlich zu verbessern, führt die Landesregierung einen Streit über Zuständigkeiten. Ihr Versprechen, NRW zum “Bildungsland Nummer eins” zu machen, bleibt die schwarz-gelbe Landesregierung deswegen weiterhin schuldig und versucht stattdessen, Mittel vorrangig in 60 sogenannte Talentschulen zu investieren.

“Während der Bund seit Jahren außergewöhnlich hohe Einnahmen verzeichnen kann, sitzen in NRW 2,6 Millionen Schüler*innen in maroden Schulen, in denen es an Geld für Lehrkräfte und Sozialarbeiter*innen fehlt. Deswegen muss es dem Bund so schnell wie möglich gestattet werden, in Situationen, wie wir sie beispielsweise gerade in NRW erleben, einzugreifen und mit anzupacken, fordert Philipp Schultes aus dem Landesvorstand der LSV. Weiterlesen

Pressemitteilung: Schüler*innen in NRW gegen neues Fach Wirtschaft: „Bildungsministerium regiert an uns vorbei!“

Düsseldorf, 23. November 2018. Die Landesschüler*innenvertretung NRW (LSV NRW) lehnt die Einführung eines Fachs Wirtschaft, auch im Gewand des Schwerpunktfachs “Wirtschaft/ Politik”, ab. Das Anliegen der Frau Ministerin Yvonne Gebauer (FDP) stößt auch außerhalb der LSV NRW auf viel Kritik, dennoch stürzt sich die Landesregierung nun mit neuem Tatendrang auf dieses Vorhaben. Statt ein eigenes Fach “Wirtschaft” einzuführen, beabsichtigt das Bildungsministerium, das Fach Politik/ Wirtschaft durch ökonomischen Schwerpunkt umzuformen. Über konkrete Lehrplaninhalte schweigt das Ministerium auch auf Nachfrage beharrlich, trotzdem ist abzusehen, dass der Anteil der politischen Bildung zugunsten “ökonomischer Bildung” sinken wird.

Das Urteil von Interessenverbänden wie der GEW und Experten wie Herrn Professor Dr. Reinhold Hedtke der Universität Bielefeld zu den Planungen des Ministeriums ist überwiegend kritisch. „Das Bildungsministerium regiert an den Bedürfnissen von uns Schüler*innen vorbei“, stellt Moritz Bayerl fest, Mitglied im Landesvorstand der LSV NRW. „Besonders politische Bildung sollte in Zeiten eines erstarkenden Rechtspopulismus gefördert werden.”. Weiterlesen

Pressemitteilung: LSV NRW fordert Mitbestimmung statt Verbote – auch beim Handy

Die Landesschüler*innenvertretung Nordrhein-Westfalen teilt die Forderung des Deutschen Lehrerverbandes nicht, Schüler*innen die Nutzung des Handys während der Unterrichtszeit zu verbieten. „Erstens brauchen wir keine Verbote, sondern Regeln, die durch demokratische Mitbestimmung auch der Schüler*innen legitimiert sind – sonst hält sich ohnehin praktisch niemand daran. Und zweitens bekämpft man weder Langeweile in der Pause noch Mobbing unter den Schüler*innen mit Verboten, sondern indem man Möglichkeiten für eine sinnvolle Pausengestaltung bietet und in der Schule eine Atmosphäre gegenseitiger Wertschätzung schafft, indem man Wege gewaltfreier Konfliktlösung vermittelt.“, so Nikita Grünwald aus dem Landesvorstand. Weiterlesen

Landesvorstand trifft sich zu erster Sitzung im neuen Schuljahr

Mit dem Ende der Sommerferien beginnt auch das neue Schuljahr 2018 / 19 mit vielen altbekannten Problemen an den Schulen NRWs. Bereits Mitte August attestierte das KfW-Kommunalpanel Deutschland ein Investitionsdefizit im Bildungsbereich in Höhe von 47,7 Milliarden Euro (siehe unsere Pressemitteilung) und nur wenige Tage vor Schuljahresbeginn stießen auch die Lokalmedien auf den seit Jahren bekannten Lehrkräftemangel in unserem Bundesland. Weiterlesen

Faire Chancen bei Abiturprüfungen in NRW!

Stellungnahme der Landesschüler*innenvertretung NRW zum Mathematikabitur 2018

Bei den Abiturprüfungen handelt es sich um die wichtigsten Prüfungen, die ein*e Schüler*in der gymnasialen Oberstufe im Laufe ihres Schullebens ablegt und von denen der weitere Lebensweg in beträchtlichem Maße abhängt. Die Lernsituation ist an den Schulen bisweilen so unterschiedlich, dass von einer Vergleichbarkeit der Voraussetzungen nicht die Rede sein kann. Der Lehrer*innenmangel in unseren Schulen sorgt für Unterrichtsausfall. Dadurch kann häufig eine adäquate Vorbereitung auf Prüfungen kaum erfolgen oder hängt von der Eigeninitiative der Schüler*innen ab. Unter diesen Umständen wird Schüler*innen Unrecht getan, die aufgrund der Probleme unseres Bildungssystems mit schlechteren Bewertungen als andere abgestraft werden. In diesem Jahr wurden sowohl die Klausuren im Mathe-Grund- als auch im Mathe-Leistungskurs von akutem Zeitdruck und irreführenden Operatoren dominiert. Die daraufhin gestartete Petition eines Abiturienten aus Dülmen möchten wir als Landesschüler*innenvertretung aus folgenden Gründen unterstützen: Weiterlesen

Eine Ausbildungsgarantie endlich umsetzen!

Die LSV NRW unterstützt die Forderung eine Ausbildungsgarantie endlich umzusetzen:
Offener Brief
an die Parteien im Deutschen Bundestag für das neue Regierungsprogramm
(pdf, 476kB)

Infomaterial Chancengleichheit

„In keinem Bundesland kann von einem hinreichend gerechten Schulsystem ausgegangen werden.“, zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt der Chancenspiegel der Bertelsmann Stiftung. Das soll und darf so nicht sein. Aber was bedeutet Chancengleichheit & wie steht es um diese in Deutschland? Im folgenden Material findet ihr mehr dazu!

Was ist Chancengleichheit?
„Gleichheit der beruflichen, rechtlichen und sozialen Möglichkeiten für alle, ohne Rücksicht auf Geschlecht oder Herkunft.”, sagt Wikipedia.
Was heißt das für uns?
Dass jede*r Schüler*in, unabhängig des Geschlechts, der ethnischen Herkunft oder des Elternhauses, die gleichen Bildungschancen haben soll. Wie ihr im Folgenden sehen werdet, ist dass nicht der Fall. Weiterlesen

SV start up. SV-Seminare selbst gestalten

Um SV-Arbeit an der eigenen erfolgreich gestalten zu können, ist es oft hilfreich, mit allen Aktiven und anderen Interessierten an der Schule ein SV-Seminar durchzuführen, in dem gemeinsam überlegt wird, wie die SV-Arbeit an der eigenen Schule konkret aussehen soll, Projektideen gesammelt und Rechte und Pflichten der SV weiter vertieft werden.
Am Ende eines SV-Seminars stehen oft sehr motivierte Schüler*innen, die unbedingt an Projekten weiterarbeiten wollen – und bereit sind ihre Rechte im schulischen Alltag einzufordern.
Das Seminar „SV start up. Schule ein Gesicht geben“ richtet sich an Schulteams, die aus bis zu vier engagierten Schüler*innen sowie bis zu zwei SV-Lehrer*innen oder Sozialarbeiter*innen bestehen, die gemeinsam ein SV-Seminar für ihre Schule entwerfen und durchführen wollen.

07.10.2017
10-18 Uhr
Köln
Der TN-Beitrag ist nicht festgelegt, sondern kann von Euch selbst festgelegt werden, je nachdem wieviel die SV bzw. Eure Schule geben kann.

Zur ausführlichen Seminarbeschreibung inkl. Anmeldeformular (pdf, 114kB)

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