Newsletter Oktober/November 2014

1. Landesvorstandssitzung im September 2014
Am Sonntag, den 16. November 2014, fand die vierte Vorstandssitzung der Landes­schülerInnenvertretung Nordrhein-Westfalen (LSV NRW) in der Landesgeschäftsstelle in Düsseldorf unter der Leitung von Theresa Becker und Djamil Werner statt.
Wie gewohnt berichteten die einzelnen Landesvorstandsmitglieder nach der Begrüßung über Neuigkeiten in den BezirksschülerInnenvertretungen (BSVen) und Veranstaltungen, die sie besucht haben.
Im Anschluss daran besuchte uns Pola Brünger und stellte das „forum Ziviler Friedensdienst“, bei dem Sie ein freiwilliges politisches Jahr (FSJP) absolviert. Nach einer kurzen Präsentation diskutierten alle Anwesenden über mögliche Formate, in denen die Zusammenarbeit erfolgen kann. Ziel ist es, das Thema „Frieden“ für Jugendliche wieder präsenter zu gestalten.
Bevor alle mit der gemeinsamen Mittagspause begannen, wurde von dem Treffen zwischen LSV NRW, Landesjugendring NRW und dem Kinder- und Jugendrat berichtet. Anlass des Treffens war die Erarbeitung eines Konzeptes für ein neues Gremium, welches die Interessen aller Kinder und Jugendlichen in NRW vertreten soll.
Frisch gestärkt begann nach dem Mittagessen die konkrete Planung der bevorstehenden Kampagne und der im Rahmen dieser stattfindenden dezentralen Aktionswoche mehr dazu unter 6.)
Gegen Ende der Sitzung wurden offene Themen aus dem E-Mail-Verteiler besprochen und Verantwortliche für anstehende Termine gesucht.Gegen 17:40 Uhr beendeten Theresa Becker und Djamil Werner die Landesvorstandssitzung.

2. Zusammenarbeit mit dem AK-Schule
Am 4. November 2014 nahm die LSV NRW an der AK-Schule Sitzung der DGB-Jugend teil. Auf dieser wurde weiter die Klausur im Dezember geplant. Außerdem beriet man über neue Werbemaßnahmen für das „Streber-Seminar“ des AK-Schule in Hattingen, da dieses erstmalig aufgrund zu geringer TeilnehmerInnenzahlen abgesagt werden musste. Die letzten beiden großen Punkte waren die Überarbeitung von AK-Schule-Publikationen sowie die Anforderungen an Teamer, die im Namen des Arbeitskreises moderieren sollen. Diese Punkte wurden aber aufgrund einer zu hohen Komplexibilität auf die Klausurtagung verschoben.

3. Interview bezüglich des „Runden Tisches“
Auch die LSV NRW hat sich kritisch zu den Ergebnissen des „Runden Tisches“ bezüglich der Schulzeitverküzung (G8) geäußert. Das Interview von Tom Josten findet Ihr unter folgendem Link: WDR5-Podcast
Es lohnt sich definitiv reinzuhören!

4. Kooperationsvereinbarung kündigen!
Mit einer gut besuchten Tagung in Essen hat die Bewegung gegen Bundeswehrauftritte an Schulen in NRW neuen Schwung gewonnen. Auf Einladung der GEW NRW, des Bündnisses „Schule ohne Bundeswehr NRW“, der LandeschülerInnenvertretung und des Aachener Friedenspreises waren Lehrer/innen, Schüler/innen und Friedensaktivisten/innen am 8.11. ins DGB-Haus gekommen. Eine Reihe von Friedensgruppen hatten zusätzlich die Tagung unterstützt.
Erfahrungsberichte aus sechs Jahren Protest gegen die Bundeswehrpräsenz an Schulen regten eine interessante Diskussion an. In einer Podiumsrunde tauschten sich die GEW-Landesvorsitzende Dorothea Schäfer, der Landesgeschäftsführer der DFG-VK NRW, Joachim Schramm, Tom Josten vom Vorstand der LandeschülerInnenvertretung und Matthias Schug von der Naturfreundejugend über die aktuelle Entwicklung in dem Bereich aus. Sie wiesen auf die Notwendigkeit hin, weiter die Kündigung der Kooperationsvereinbarung zwischen Schulministerin und Bundeswehr zu fordern. Die Überarbeitung von 2012 habe das Grundproblem nicht gelöst, dass die Bundeswehr versuche, Schülerinnen und Schüler einseitig zu beeinflussen und verdeckt Werbung für die Armee zu betreiben. Dies werde von einer zunehmenden Zahl von Organisationen so gesehen, wie Beschlüsse des DGB-Gewerkschaftstages oder ganz aktuell des Landesjugendrings NRW deutlich machen würden. Auch die Jugendorganisationen der Regierungsparteien in NRW ständen kritisch zur Frage Bundeswehr an Schulen?.
In einer abschließenden Aktionsplanung wurde vereinbart, das Gespräch mit den bildungspolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen zu suchen und die Kampagne für bundeswehrfreie Schulen durch niederschwellige Aktionsangebote für Jugendliche und stärkere Nutzung der sozialen Netzwerke auszubauen. Mit einer gemeinsam verabschiedeten Resolution forderten die Teilnehmer/innen Schulministerin Löhrmann auf, die Kooperationsvereinbarung zu kündigen.

5. Wir vertreten Eure Interessen!
Auch im Oktober und November war der Landesvorstand wieder auf vielen Veranstaltungen, um die Position der LSV NRW zu vertreten und sich für Schülerinnen und Schüler einzusetzen.
So war die LSV NRW unter anderem auf der Vollversammlung des Landesjugendrings, auf dem zweiten Demokratietag in Marl, beim Runden Tisch zu G8/G9 im Ministerium für Schule und Weiterbildung und beim Bundeskongress des Ganztagsschulverbandes präsent!

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