Landesvorstand trifft sich zu erster Sitzung im neuen Schuljahr

Mit dem Ende der Sommerferien beginnt auch das neue Schuljahr 2018 / 19 mit vielen altbekannten Problemen an den Schulen NRWs. Bereits Mitte August attestierte das KfW-Kommunalpanel Deutschland ein Investitionsdefizit im Bildungsbereich in Höhe von 47,7 Milliarden Euro (siehe unsere Pressemitteilung) und nur wenige Tage vor Schuljahresbeginn stießen auch die Lokalmedien auf den seit Jahren bekannten Lehrkräftemangel in unserem Bundesland.

Entsprechend notwendig bleibt also auch in diesem Jahr die Arbeit der vielen Bezirksschüler*innenvertretungen und des Landesvorstandes. Um diese zu koordinieren, trafen wir uns am Sonntag zu unserer ersten Vorstandssitzung im neuen Schuljahr. Neben der 125. Landesdelegiertenkonferenz, die vom 9. – 11. November in Xanten stattfinden wird, planten wir dabei auch die Themenschwerpunkt für die kommenden Monate.

Anlässlich des kürzlich erfolgten Vorstoßes der Niedersächsischen Landesregierung, Schüler*innen zum Mitbringen ihres eigenen Mobilgeräts zu Unterrichtszwecken zu verpflichten, werden wir uns deutlich gegen eine solche Entwicklung in NRW aussprechen (unsere Pressemitteilung zum Thema). Die Fähigkeit einzelner Schülerinnen und Schüler, erfolgreich am Unterricht teilzunehmen, darf nicht von deren Fähigkeit abhängen, sich leistungsfähige Technische Geräte zu leisten. Für den Erhalt der Lehrmittelfreiheit in NRW werden wir uns auch in Zukunft einsetzen.

In der vergangenen Woche verteilte die rechtsextreme Partei “Die Rechte” als Schüler*innenzeitung getarnte Propaganda vor mehreren Dortmunder Schulen. Vor diesem Versuch, bei NRWs Schüler*innen für Menschenfeindlichkeit und Hass zu werben, können wir nur warnen. Bei allem berechtigten Fokus auf unser eigenes Bundesland haben die wiederholten Pogrome in Chemnitz jedoch auch deutlich gemacht, dass unsere Aufmerksamkeit dem rassistischen Mob in der gesamten Bundesrepublik gelten muss. Unsere Arbeit im Vorstand der LSV NRW ist bestimmt durch den Auftrag, Schule und Gesellschaft demokratischer zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben. In diesem Sinne solidarisieren wir uns mit allen, die gegen rassistische Übergriffe und Propaganda auf die Straße gehen, und werden im Laufe dieser Woche einen entsprechenden Aufruf an alle Schüler*innen in NRW veröffentlichen.

Abschließend möchten wir euch noch auf unsere nächste Landesvorstandssitzung am 16.09.2018 hinweisen. Auf dieser werden wir weiter zu den Themen aus unserem Arbeitsprogramm arbeiten. Wie immer sind alle interessierten Schülerinnen und Schüler herzlich eingeladen. Schreibt uns einfach an “info@lsvnrw.de” oder meldet euch bei Facebook oder Twitter.

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