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Kongress „Eine Schule für Alle. Inklusion schaffen wir!“

Symbolbild Inklusion Vom 08. bis 10.09.2017 veranstaltet mittendrin e.V. unter dem Titel „Eine Schule für Alle. Inklusion schaffen wir!“ den mittlerweile dritten Fachkongress zu schulischer Inklusion.
Der Fachkongress beschäftigt sich mit der Frage, wie Inklusion in Schule, Beruf und Freizeit gelingt. Das Programm setzt die Themenschwerpunkte Fachdidaktik, soziales Lernen, Schulleben, Übergang Schule/Beruf, Governance und Freizeit.
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Neues Themenportal Bildungspolitik

Die Friedrich-Ebert-Stiftung widmet der Bildungspolitik künftig ein eigenes Themenportal. In den Rubriken Schulpolitik, Hochschulpolitik, Integration durch Bildung, Inklusion, Berufliche Bildung, Internationale Bildung und Frühkindliche Bildung werden jeweils Meldungen, Hinweise, Artikel und dazu passende Publikationen der Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlicht.

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Neue Broschüre: Schule des Vertrauens

Leitfaden Schule des Vertrauens(Sexueller) Missbrauch an Schulen ist ein schwieriges und sensibles Thema. In unserem neuen „Leitfaden für eine Schule des Vertrauens“ haben wir einige Anregungen zusammengestellt, die helfen können, an der Schule ein Klima des Vertrauens und der gegenseitigen Achtung aufzubauen.
Die Broschüre kann ab sofort bei uns kostenfrei bestellt werden.

Zur Materialbestellung
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Stellungnahme: Finanzierung von Inklusion

Seit der Einführung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2006 haben Kinder mit Behinderung das Recht auf eine inklusive Schulbildung. Die Eltern von Kindern mit Behinderung haben das Recht zu entscheiden, ob sie Ihr Kind auf eine Regelschule oder eine Sonderschule schicken. Doch wurde an dieser Stelle wirklich weiter gedacht? Die Realität zeigt uns: Nein, denn wenn man sich “Inklusion” an Nordrhein-Westfalens Schulen einmal genauer ansieht, fällt sofort auf, dass an vielen Stellen Geld fehlt!
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LSV NRW unterstützt Forderungen nach Inklusion

Symbolbild InklusionDer zuletzt veröffentlichte offene Brief der Elternvereine für inklusive Bildung in NRW an Armin Laschet und Christian Lindner veranlasst die Landesschüler*innenvertretung NRW zu folgender Stellungnahme:

Die LSV NRW unterstützt die Anliegen der Elternvereine für inklusive Bildung und befürwortet die Inklusion an NRWs Schulen ausdrücklich. Dabei ist es auch der Interessenvertretung der Schüler*innen ein besonderes Anliegen, dass Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf nicht als den Schulalltag störend bezeichnet werden. Eine solidarische Gesellschaft, in der Akzeptanz, Toleranz und gegenseitiger Respekt herrscht, wird so aktiv verhindert. Das verurteilt die LSV NRW und schließt sich daher den Elternvereinen in ihren Forderungen an.
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Stellungnahme zur Förderung des Zuganges von Menschen mit körperlicher Behinderung zu Veranstaltungen der Landesschüler*innenvertetung NRW (LSV NRW)

Seit ihrer Gründung im Jahr 1975 steht die LSV stets für moderne und gleichberechtigte Inhalte, die die Schule in NRW nachhaltig optimieren sollen. Im Fokus dieser Forderungen steht und stand stets die Forderung nach einer Gleichberechtigung aller Schülerinnen und Schüler im Raum Schule und in der Gesellschaft. Eine der zentralen Forderungen in diesem Rahmen ist die Forderung nach einer rundum inklusiven Schule. Soweit die Idealvorstellung der LSV.

Im Alltag sieht dies auch im Jahr 2016 noch sehr anders aus. Zwar ist vom Land NRW mittlerweile beschlossen worden, dass an allen Schulen in NRW inklusiv beschult wird, doch wird dies durch viele Faktoren sowohl kurzfristig, als auch durch den Schulkonsens langfristig, erschwert. Weiterlesen

Eine für alle: Die inklusive Schule für die Demokratie

buko-esfa-16Am 26. und 27. September wird in Frankfurt der Kongress „Eine Schule für alle – Die inklusive Schule für die demokratische Gesellschaft“ stattfinden. Veranstalter ist neben der GEW Bund, der Aktion Humane Schule, dem GGG-Verband der Schulen des gemeinsamen Lebens und dem Grundschulverband auch das NRW-Bündnis
Eine Schule für Alle, dem auch die LSV NRW angehört.

Die LSV NRW erklärt mit der folgenden Erklärung ihre Teilnahme an diesem Kongress:
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Umfrage zu den Bundesjugendspielen

Symbolbild InklusionDas Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führt seit heute eine Online-Umfrage zu den Bundesjugendspielen durch. Dabei wird vor allem die Teilnahme an den Bundesjugendspielen im vergangenen Schuljahr mit erlangter Urkunde etc. abgefragt. Einzig die letzte Frage „Hast Du eine Idee für die Bundesjugendspiele?“ erlaubt eine Bewertung der Bundesjugendspiele im Freitext.
Wir rufen alle Schülerinnen und Schüler auf, diese Möglichkeit zu nutzen und ihre persönliche Erfahrung mit den Bundesjugendspielen im Rahmen der Umfrage zu schildern.
Zur Umfrage

Die LandesschülerInnenvertretung NRW hat auf ihrer
115. Landesdelegiertenkonferenz eine Resolution verabschiedet, in der die Abschaffung der Bundesjugendspiele gefordert wird. Gerade in Zeiten zunehmender Inklusion sind die Bundesjugenspiele nicht mehr zeitgemäß.
Stattdessen fordern wir „ein Sportfest, dass auf Freiwilligkeit beruht und eine breitere Auswahl an sportlichen Stationen bietet. Der Leistungsgedanke ’schneller, weiter, höher‘ soll dabei weniger im Mittelpunkt stehen, als das Miteinander. Eine gute Ersatzveranstaltung für die Bundesjugendspiele fördert das Verständnis, dass jedeR SchülerIn einen wichtigen Platz in der Gruppe einnimmt und (sportliche) Aufgaben am besten im Team gelöst werden können.“
Resolution: Bundesjugendspiele abschaffen!

Wie sind Eure Erfahrungen mit den Bundesjugenspielen? Schreibt uns!

Vortrag von Prof. em. Dr. Klaus Klemm auf der 116. LDK

Vortrag Prof. Klemm Zur Einführung in die Arbeit der 116. LDK am Konzept der „Inklusiven Ganztagsgesamtschule“ (IGGS) hielt am 19.02.2016 der renommierte Bildungsforscher Prof. em. Dr. Klaus Klemm einen Vortrag zu den Themen Inklusion und Ganztagsschule. Dabei zeigte er vor allem die Nachteile des selektiven Charakters des deutschen Bildungssystems auf, das sozial Schwächere deutlich benachteiligt und Bildungsbiographien durch die Aufteilung in verschiedene Bildungsgänge zementiert, anstatt allen Schülerinnen und Schülern gleiche Chancen entsprechend ihrer Fähigkeiten zu ermöglichen.
Unter der Überschrift „Inklusion in der Exklusion“ wies er darauf hin, dass die gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Inklusion nach wie vor von einzelnen Bildungsgängen kaum geleistet wird.
Für den Ganztag wies er auf den Widerspruch zwischen als „Aufbewahrung“ verstandenem Ganztag und den pädagogischen Chancen hin, die der so genannte gebundene Ganztag für alle im System Schule bieten kann. Sind besondere Lernzuwächse durch Ganztagsschulen nicht automatisch verifizierbar, sind im Bereich des Sozialen Lernens deutliche, positive Effekte zu erkennen.
Mit Genehmigung von Prof. Klemm veröffentlichen wir die seinen Vortrag unterstützende Präsentation:
Vortrag Prof. Klemm bei der LSV NRW am 19.02.2016 (pdf)

SchülerInnenvertretung startet Umfrage

Macht Schule glücklich oder sind alle frustriert? Liegt es an den gestiegenen Anforderungen, dass der Zulauf zur Schülervertretung immer mehr zurück geht? Wie wirkt sich unser Schulsystem sonst auf das Freizeitverhalten von Schülerinnen und Schülern aus?
Das möchte die SV der Erich-Fried-Gesamtschule Herne genauer wissen und hat deshalb einen digitalen Fragebogen entwickelt, der Aufschluss geben soll über das Befinden der Kinder- und Jugendlichen an Schulen in NRW. Um ein möglichst genaues Bild zeichnen zu können, gibt es neben dem Fragebogen für SchülerInnen auch je einen für Vereine/Verbände und für Beratungsstellen:
Umfrage für SchülerInnen
Umfrage für Beratungsstellen
Umfrage für Institutionen / Vereine

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Wir wollen die wilde Mischung!

ISW_Logo_kleinWir wollen die wilde Mischung!
Unter diesem Motto startet der Verein mittendrin e.V. ab sofort die Kampagne Inklusion schaffen wir!
Die Kampagne soll Mut machen, sich mit Inklusion auseinanderzusetzen und zu wagen. Als Einstieg gerade für Neugierige, die sich frisch mit der Thematik beschäftigen sollen auf der Kampagnen-Homepage Statements von SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern und Promis gesammelt werden. Gelungene Beispiele sollen zeigen: Inklusion schaffen wir!
Zur Homepage der Kampagne

Voraussetzung für inklusive Pädagogik: Verzicht auf Ziffernnoten

teamDie Bildungsjournalistin Brigitte Schumann berichtet auf
bildungsklick.de vom hessischen Schulversuch „begabungsgerechte Grundschule“.
Der darin u.a. praktizierte Verzicht auf die Verwendung von Ziffernnoten wird ausdrücklich mit einem „systemischen Verständnis von Inklusion auf der Basis von Diskriminierungsfreiheit und Chancengleichheit“ begründet.
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Resolution: Ganztag? Wir sind dafür.

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Ganztag ist für uns entscheidend für eine gelingende Schullaufbahn. Der Ganztag hat deshalb auch im Konzept der LandesschülerInnenvertretung NRW einen wichtigen Platz.
Schule ist ein Platz, an dem Schülerinnen und Schüler viel Zeit ihres Lebens verbringen. Er soll deshalb nicht nur ein reiner Lernraum sein. Schule muss sich viel mehr fortentwickeln zu einem Lebensraum, in dem man frei, gleich und viel lernt. Ganztag bedeutet für uns nicht die Verschiebung der Unterrichtsstunden in den Nachmittag an möglichst vielen Tagen in der Woche, möglichst noch mit Hausaufgaben für den Bereich nach der Schule. Er ist mehr! Ganztag verbindet in seiner Konzeption Freizeit und Schulzeit. Dazu ist es notwendig auch mit anderen Akteuren außerhalb von Schule zu arbeiten, und diese in den Schulalltag zu integrieren. Ganztag ermöglicht es Schülerinnen und Schülern mehr zu lernen außer dem, was in Lehrplänen steht. So müssen zu den Angeboten einer guten Ganztagsschule neben dem üblichen Fächerkanon auch fächerübergreifende Themen gefunden werden, die in Arbeitsgemeinschaften ihren Ausdruck finden. Weiterlesen

Resolution: Sparen. Selektieren. Konkurrieren. Burnout!

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Genau so leiden die Beteiligten der Schulzeitverkürzung „G8“, seitdem diese im Jahr 2004 in NRW eingeführt wurde. Die Idee, das Abitur um ein Jahr zu verkürzen, stammte ursprünglich von den Finanzministerien. In Anbetracht der finanziellen Aspekte scheint es zugegeben ziemlich sinnvoll, die SchülerInnen ein Jahr früher Abitur machen zu lassen. Denn für die einzelnen SchülerInnen werden im Jahr pro Kopf durchschnittlich 4.900 Euro ausgegeben. Bei ca. 129.000 (Fach-)AbiturientInnen, welche die Schule nun früher verlassen, ergeben sich daraus etwa 632 Millionen Euro. 632 Millionen Euro, welche unsere Landesregierung jedes Jahr direkt an den Schulen spart. In diese Summe ist dabei nicht eingerechnet, dass die Schülerinnen und Schüler durch die Verkürzung auch ein Jahr früher (und somit länger) Steuern zahlen können. Dazu kommen noch unzählig viele weitere kleine Ersparnisse als Nebenwirkungen der Schulzeitverkürzung.
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Resolution: Kein Konsens für Nonsens!

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Im Herbst 2011 beschloss die damalige rot-grüne Landesregierung mit den Stimmen der CDU den sogenannten Schulkonsens. Dieser beinhaltet neben vielen kleineren Reformen die Einführung einer neuen Schulform, die Sekundarschule. Die Sekundarschule soll ab dem nächsten Schuljahr neben den bisherigen fünf Regelschulen in NRW Kinder der Sekundarstufe I aufnehmen. Sie besitzt keine eigene Oberstufe und ersetzt auch keine der bisherigen Schulformen.
Angeblich sollen auf ihr alle Kinder länger und vor allen Dingen inklusiv lernen. SPD und Grüne behaupten deswegen in der Öffentlichkeit gerne die Sekundarschule sei „eine Schule für alle“.
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