Blog Archives

Stellungnahme zur AfD bei der Landtagswahl

Die AfD: Sexistisch. Rassistisch. Neoliberal. – Für Schüler*innen unwählbar!

Seit Anfang April befindet sich NRW im Wahlkampf für die anstehende Landtagswahl am 14. Mai. Eine Partei fällt dabei besonders durch einschlägige Parolen, dumpfe Sprüche und rassistische Stimmungsmache auf: Die AfD geht damit in NRW auf Stimmenfang. In den Umfragewerten steht sie zurzeit bei ca. 8 % und hat damit realistische Chancen, in den Landtag einzuziehen und dort Einfluss auf die zurzeit herrschende Politik in NRW zu nehmen. Für uns Schüler*innen ist dies ein Anlass zur Sorge.
Weiterlesen

Seminar: Keine Alternative!

AntifaschismusDie Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) feiert Erfolge. Mit rassistischen Parolen hat sie es in viele Landesparlamente geschafft. Bald auch in NRW?
Es wird Zeit, dass wir uns vor den kommenden Wahlen mit der AfD auseinandersetzen. In einem Seminar der DGB-Jugend unter dem Titel „Keine Alternative!“ soll genauer hingeschaut werden: Wofür steht diese Partei? Wie sieht das Menschenbild der AfD aus? Was für Strömungen gibt es in der AfD, was für Verknüpfungen zu anderen rechten Kreisen? Wie kann man mit AfD-Sympathisant*innen im Umfeld umgehen?

03.03.-05.03.2017
FR 18 bis SO 13 Uhr
DGB-Jugendbildungsstätte Hattingen
15,-€ (Schüler*innen)
Zur Online-Anmeldung

Gemeinsam aus der Geschichte lernen

Antifa-Workcamp 2016
Vom 2. bis 4. September 2016 veranstaltet die LandesschülerInnenvertretung NRW mit einem Bündnis verschiedener Jugendorganisationen in Stukenbrock bei Paderborn ein dreitägiges Workcamp gegen Krieg und Rassismus. Wir wollen uns einerseits mit dem deutschen Faschismus und der Geschichte des in Stukenbrock gelegenen ehemaligen Kriegsgefangenenlagers „Stalag 326“ beschäftigen, in dem über 300.000 Gefangene interniert waren. Im Vordergrund stehen soll jedoch vor allem die Diskussion um Rassismus heute, um Krieg und Flucht und wie wir uns engagieren können für ein solidarisches Miteinander an unseren Schulen und in unserer Gesellschaft.
Alle SchülerInnen, die Interesse haben, sind herzlich eingeladen!

AntifaWorkcamp2016
antifaworkcamp@riseup.net

Flyer zum Workcamp (pdf, 4,7MB)

Zum Vergrößern anlicken
antifaworkcamp-2016-programm

WIR sind die Zukunft!

Schüler schreiben mit Kreide gegen den NaziaufmarschAm Freitag den 03.06. fand in Dortmund die Kundgebung „WIR sind die Zukunft“ der
BSV Dortmund statt. Die Kundgebung war gut besucht und richtete sich gegen den „Tag der deutschen Zukunft“, einem Naziaufmarsch am 04.06. in Dortmund. Es wurden Workshops zum Thema Rassismus, zur Dortmunder Naziszene, dem „Demo-Einmaleins“ und den Spiegelbarrikaden, die bei den Gegenaktionen am 04.06 eingesetzt worden sind, gehalten.
Das Dortmunder Landesvorstandsmitglied Collin Hauke hielt dabei für den Landesvorstand folgende Rede:
Weiterlesen

BSV Dortmund gegen Neonazis

FlyerbildUnter dem Motto „WIR sind die Zukunft“ veranstaltet die BSV Dortmund am 03. Juni eine Kundgebung, die sich gegen den von Neonazis für den 04. Juni geplanten so genannten „Tag der deutschen Zukunft“ richtet.
Die Kundgebung findet statt ab 17 Uhr an den Dortmunder Katharinnentreppen (gegenüber vom Hauptbahnhof), geplant sind kreative Aktionen, Reden und Musicacts.

#NoTddZ   |    #NoTddZ
Die Kundgebung bei Facebook

Der vollständige Aufruf zur Kundgebung:
Weiterlesen

Kein Fußbreit dem Faschismus!

AntifaschismusDer 8. Mai ist ein Tag mit einer besonderen Bedeutung, die in Deutschland selbst allerdings viel zu kurz kommt. Heute ist der Tag, an dem in Frankreich, Russland und auch in anderen Teilen der Welt der Sieg über den deutschen Faschismus gefeiert wird. Der 8. Mai ist ein Tag der Erinnerung, der Andacht, der Trauer, aber nicht zuletzt auch ein Tag der Freude. An ihm wurde das Leid für Millionen von Menschen beendet. Heute sollten wir uns an unsere Geschichte und unser antifaschistisches Erbe erinnern. Sie sollen uns zum Handeln bewegen, den Faschismus samt seiner Wurzeln zu vernichten und offensiv, wie auch aktiv gegen ihn vorzugehen. Wir dürfen uns nicht in Zaudern und Verdrängung vor der neuen faschistischen Gefahr in Deutschland flüchten, sondern haben die Pflicht, uns zu bilden und diese Gefahr im Keim zu ersticken.
Weiterlesen

„Erziehung nach Auschwitz“ und der Lehrberuf

AntifaschismusUnter dem Titel „Erziehung nach Auschwitz und der Lehrberuf“ haben die Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Micha Brumlik und apl. Prof. Dr. Benjamin Ortmeyer einen an die Kultusministerkonferenz, die Wissenschaftsministerien der Länder, das Bundeswissenschaftsministerium sowie alle Universitäten und Hochschulen in Deutschland gerichteten Appell veröffentlicht.
Darin fordern Sie, der „Vorgeschichte der NS-Ideologie und ihrer Wirkung noch heute“ in erziehungswissenschaftlichen Studiengängen einen festen Platz einzuräumen. Darauf aufbauend müssten „Fragen des praktisch-pädagogischen Handelns gegen Diskriminierung und Ausgrenzung“ diskutiert werden. Es gelte „das Diktum von Adorno nicht als Schmuckstück, sondern als Anleitung zum Handeln in der Gegenwart zu verstehen“.

Die LandesschülerInnenvertretung NRW unterstützt diesen Appell ausdrücklich und ruft zu dessen Unterzeichnung auf!

Der Appell im Netz
pdf-Version des Appells
Zur Unterzeichen-Seite

Stellungnahme: AfD Kreisparteitag in GSG Düsseldorf

Megafon

Was würden Hans und Sophie tun?
Die Schule ist ein Ort der Bildung. In ihr sollen SchülerInnen einander im Geiste der Demokratie und der Mitmenschlichkeit begegnen. Doch in Düsseldorf soll nun am Sonntag statt gelernt gehetzt werden. Der Kreisverband der AfD Düsseldorf will seinen Kreisparteitag im Geschwister-Scholl-Gymnasium in Düsseldorf abhalten.

Rassist*innen raus aus Schulen!
Die Wahl des Ortes stellt allein schon eine Frechheit dar, denn eine Partei, die hetzt und Hass predigt, hat in einer Schule nicht zu suchen, die nach den antifaschistischen Geschwistern Hans und Sophie Scholl benannt ist. Die AfD befeuert als geistiger Brandstifter den Rechtsradikalismus in Deutschland, wenn sie Menschen, die aus Furcht um ihr Leben und das ihrer Angehörigen fliehen mussten, für soziale Probleme verantwortlich macht. Nicht die in den letzten Jahrzehnten herrschende neoliberale Politik wird für den Sozialabbau verantwortlich gemacht, sondern Menschen, die sich durch ihre Herkunft, ihre religiösen Überzeugung oder auch ihr Geschlecht von den reaktionären Vorstellungen der AfD unterscheiden. Hierdurch versucht die AfD sich zu profilieren und aus dem wachsenden Rassismus in Deutschland politisches Kapital zu ziehen. Weiterlesen

Es ist deutsch in KALTLAND – Oder?!

AntifaschismusUnter dem Titel „Es ist deutsch in KALTLAND – Oder?!“ findet am 30.01.2016 in Solingen die 31. Landesweite Konferenz antifaschistischer Initiativen und Organisationen statt.
Dazu lädt der VVN-BdA NRW alle Menschen ein, die sich in Bündnissen, Gewerkschaften, Initiativen, Parteien und anderen Gruppen gegen Faschismus und Rassismus engagieren oder sich engagieren möchten. Erklärtes Ziel der Veranstaltung ist neben den inhaltlichen Workshops die Vernetzung und der Austausch der verschiedenen Akteure des Antifaschismus.
Weiterlesen

IDA NRW: Flucht – Ursachen, Hintergründe, Konsequenzen

In der aktuellen Ausgabe des Heftes „Überblick“ widmet sich das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen (IDA NRW) dem Thema „Flucht – Ursachen, Hintergründe, Konsequenzen“.
Aus dem Inhalt:
– Acht Thesen zu „Flüchtlingskrise“ und „Willkommenskultur“
– Rechte und rassistisch motivierte Gewalt in NRW – Ein Angriff auf uns alle!
– Die Alternative für Deutschland (AfD): Ein rechtspopulistischer Profiteur der aktuellen Flüchtlingsdebatte

Direktlink zum Heft
Weitere Hefte aus der Reihe „Überblick“

Mein Gesicht gegen Antisemitismus

AntifaschismusIm Rahmen der jährlich bundesweit stattfindenden „Aktionswochen gegen Antisemitismus“ veranstaltet die Amadeu-Antonio-Stiftung unterstützt von der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und dem Bündnis gegen Antisemitismus Köln am 05.11. eine Projektion, bei der antisemitische Vorfälle und Straftaten des letzten Jahres an einem zentralen Ort an ein Gebäude projiziert werden.
Das Projekt „Rote Karte gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitimus“ möchte diesen Anlass für eine Fotokampagne nutzen. Wir möchten Fotos machen, die Engagierte gegen Antisemitismus mit einem persönlichen Statement gegen Antisemitismus zeigen. Diese Fotos sollen dann auf der Homepage der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und bei Facebook veröffentlicht werden, um auch andere zu ermutigen, gegen Antisemitismus aktiv zu werden.
Die Fotoaktion findet parallel zu der Projektion antisemitischer Straftaten 2015 an die Antonitercitykirche auf der Schildergasse statt.
Donnerstag, 05.11.2015
17 – 19 Uhr
Antonitercitykirche, Schildergasse, Köln

Kommt vorbei, lasst uns gemeinsam Gesicht gegen Antisemitismus zeigen!

Seminarwochenende zu Flucht und Asyl in Deutschland

BildUnter der Überschrift „Flucht & Asyl in Deutschland – Zwischen ‚Willkommenskultur‘ und Brandanschlägen“ lädt das Kölner Projekt „Rote Karte gegen Diskriminierung, Rassismus & Antisemitismus!“ interessierte Jugendliche ab 16 Jahren zu einem Seminarwochenende ein.
Im Rahmen des Seminars sollen Gründe und Wege für Flucht beleuchtet und diskutiert werden, wie Europa und Deutschland mit dieser Herausforderung umgehen kann. Aus der Perspektive Asylsuchender werden die SeminarteilnehmerInnen sich außerdem mit rassistischen Vorurteilen auseinandersetzten.
Weiterlesen

Unterrichtseinheiten gegen Rassismus für Berufsschulen

gelbehand_logoIm Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ startet der gewerkschafliche Verein Mach‘ meinen Kumpel nicht an! die Initiative „Aktiv für Gleichbehandlung und gegen Rassismus“.
Ein Teil des Projekts sind die Erstellung und Erprobung von Unterrichtseinheiten zur Thematik für die verwendung in Berufsschulen und Ausbildungsbetrieben.
Aus diesem Grund sucht der Kumpelverein BerufsschülerInnen, die Interesse haben, diesen Prozess aktiv und kritisch zu begleiten.
Weiterlesen

Antikriegstag: Die LSV in Stukenbrock

Antifaschismus Anlässlich des Antikriegstages fand am 05.09. auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof Stukenbrock die jährliche Mahn- und Gedenkveranstaltung für die Opfer des Zweiten Weltkrieges statt. Die LSV NRW war dort vertreten und hat folgendes Grußwort gehalten:

Vor fast genau 76 Jahren startete Deutschland in Europa einen Krieg, welcher die ganze Welt erfassen und den Lauf ganzer Nationen ändern sollte. Er legte Städte in Schutt und Asche, verseuchte Land und Erde und vernichtete beinahe ganze Völker.
Die Gier dieses Krieges war unersättlich. Er verschlang Millionen an Menschenleben in einer Art und Weise, die seine Schöpfer als „total“ bezeichneten. Ein gesamtes Volk sollte fortan nur noch für den Krieg produzieren, für den Krieg arbeiten, für den Krieg leben und für den Krieg sterben.
Mit diesen Erinnerungen und Erzählungen von Menschen, die durch die Hölle gingen, haben wir die Pflicht, niemals zu vergessen, dass der wahre Feind der Krieg und seine Urheber sind! Sollten wir in dieser Pflicht jemals versagen, so wird die Welt erneut vor dem Abgrund stehen. Doch was bedeutet diese Pflicht? Sie bedeutet wachsam und mutig dem aufkeimenden Faschismus und Militarismus zu begegnen!
Weiterlesen

Diskriminierung erlebt? Berichte davon!

umfrage-diskriminierungHeute startet eine groß angelegte Umfrage zum Thema Diskriminierung, die von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gemeinsam mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung durchgeführt wird.
Bis zum 30. November sind alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren dazu aufgerufen, von eigenen, diskriminierenden Erfahrungen zu berichten.
(Die Umfrage steht in verschiedenen Sprachen zur Verfügung)

Hilf mit, Diskriminierung sichtbar zu machen!
Zur Umfrage: umfrage-diskriminierung.de

Der Fragebogen kann auch in Papierform inkl. Freiumschlag bestellt werden: stefanie.bewersdorff@ads.bund.de